Der VfB Lünen feiert durch einen 2:1-Erfolg über den SV Preußen die Meisterschaft, weil der direkte Konkurrent Hörder SC patzte.

VfB Lünen

Bierduschen und eine Poolparty

Tobias Hinne-Schneider
09. Juni 2015, 12:22 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Der VfB Lünen feiert durch einen 2:1-Erfolg über den SV Preußen die Meisterschaft, weil der direkte Konkurrent Hörder SC patzte.

Der Jubel war riesig, als das Ergebnis vom Sportplatz Benninghofen eintraf, denn der Hörder SC hatte sein Heimspiel gegen den DJK TuS Körne mit 0:2 verloren. "Wir hatten keine Ahnung, denn die Zwischenstände sind nicht zu uns durchgedrungen", erklärt VfB-Trainer Michael Schlein. Erst nach den 90 Minuten, in denen der VfB durch zwei Tore von Enrico Christal seine Hausaufgaben erledigt hatte, kam auch die Nachricht an der Dammwiese an.

"Damit haben wir nicht gerechnet, eigentlich hatten wir uns auf ein Endspiel gegen den FV Scharnhorst eingestellt. Die Freude war so aber umso größer", sagt ein immer noch euphorisierter Schlein. Ganz unvorbereitet traf es die Lüner dann doch nicht, denn der Bierwagen für die geplante Aufstiegsfeier in der nächsten Woche stand schon bereit. "Die Party war feuchtfröhlich und ging bis in die frühen Morgenstunden. Es hat an nichts gefehlt", gesteht der Coach seiner Mannschaft Feierqualitäten zu.

Schlein selber musste die eine oder andere Bier- und Sektdusche über sich ergehen lassen, ehe er sich auf der Poolparty in der Kabine wieder erfrischen konnte. Den Aufstieg in die Bezirksliga einmal zu feiern ist schön und gut, zweimal ist allerdings besser denken sich die VfB-Verantwortlichen und laden im Anschluss an das letzte Meisterschaftsspiel zur Party 2.0 ein. "Es wurde extra ein Fanbus organisiert, mit dem wir wieder zu unserer Anlage fahren werden, da wird der Vorstand sicherlich wieder einiges vorbereitet haben", freut sich auch Schlein auf Teil zwei der Feierei.

Trotz aller Freude möchte der Trainer das letzte Spiel nicht abschenken, da es für Gegner Scharnhorst noch um einiges geht: "Wir müssen fair bleiben. Unsere angeschlagenen Spieler werden nicht zum Einsatz kommen, aber eine schlagkräftige Truppe schicken wir trotzdem auf den Platz." Für einen VfB-Akteur wird es das letzte Spiel sein, Patrick Klink muss beruflich kürzer treten und steht in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung. Die 21 anderen Spieler im Kader bleiben dem Coach allerdings erhalten, der den Kader noch mit einigen neuen Gesichtern verstärken möchte: "Wir befinden uns in guten Gesprächen, können in der nächsten Woche wahrscheinlich schon einige Namen bekanntgeben."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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