Nach dem 1:1-Remis am Sonntag gegen den VfB Speldorf herrschte in Burgaltendorf ernüchternde Gewissheit.

SV Burgaltendorf

Gespräche über Zukunft beginnen

02. Juni 2015, 09:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach dem 1:1-Remis am Sonntag gegen den VfB Speldorf herrschte in Burgaltendorf ernüchternde Gewissheit.

Trotz einer, besonders in der ersten Hälfte, dominierenden Heimmannschaft reichte es nicht zum benötigten Sieg, sodass der SV Burgaltendorf bereits einen Spieltag vor Saisonende als vierter Absteiger feststeht.

Verletztenmisere kostet Sieg

Der Grund für das eine fehlende Tor, das am finalen, 26. Spieltag noch einmal Hoffnung hätte aufkeimen lassen, ist schnell gefunden. Nachdem Jörg Oswald bereits verletzungsbedingt kurz vor der Pause Ronny Danisch-Terlinden, in der 57. Minute Falk Romberg und in der 67. Minute Niko Papadopoulos auswechseln musste, zog sich Thimo Sous keine drei Zeigerumdrehungen nach dem dritten Wechsel eine Leistenverletzung zu, sodass Burgaltendorf die letzten 20 Minuten in Unterzahl spielen musste. "Das war symptomatisch für unsere Saison, dass sich in der ersten Aktion nach unserem Wechsel der nächste verletzt und wir zu zehnt weiterspielen müssen", befand Oswald. Letztlich wollte er den Abstieg aber auch nicht nur an diesem einen Spiel fest machen: "Selbst wenn wir gewonnen hätten, hätten die anderen Vereine auch noch für uns spielen müssen. Und auch dann hätten wir es am letzen Spieltag nicht selbst in der Hand gehabt."

Gespräche am Montag

Die Planungen für die kommende Spielzeit beeinflusst der endgültig feststehende Gang in die Bezirksklassigkeit nicht, wie der Trainer und Sportliche Leiter in Personalunion erklärte: "Wir werden uns am Montag zusammensetzen und besprechen, mit welchem Trainerteam wir in die nächste Saison gehen. Ich kann aber versichern, dass alle bereits feststehenden Neuzugänge auch in der Bezirksliga bei uns spielen. Wir haben ohnehin ligaunabhängig geplant."

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