Vor einem Jahr brachte Mats Hummels den BVB gegen Bayern München in Führung - fast. Das Tor wurde nicht anerkannt, obwohl der Ball hinter der Linie war.

DFB-Pokal

Hummels freut sich über Torlinientechnik

29. Mai 2015, 15:02 Uhr
Foto: firo

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Vor einem Jahr brachte Mats Hummels den BVB gegen Bayern München in Führung - fast. Das Tor wurde nicht anerkannt, obwohl der Ball hinter der Linie war.

So etwas wird in diesem Jahr nicht mehr passieren. Denn beim Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg wird erstmals in Deutschland die Torlinientechnik zum Einsatz kommen. Wenig überraschend begrüßen alle Beteiligten diesen Schritt. Insbesondere natürlich der im letzten Jahr direkt betroffene Hummels. "Es ist damals unglücklich für uns gelaufen. Mit dieser Technik können Fehler minimiert werden und ich bin froh, dass es sie gibt."

Auch auf Wolfsburger Seite traf die Entscheidung des DFB, auf die Technik zu setzen, auf Zustimmung. "Eine sinnvolle Entscheidung", urteilte Trainer Dieter Hecking. Keeper Diego Benaglio sieht die Vorteile, glaubt aber: "Für uns Spieler ändert sich dadurch nichts." Doch das stimmt nicht ganz: Die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende des Finales in erster Linie über eine Fehlentscheidung gesprochen wird, ist durch das Hawk-Eye drastisch gesunken.

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