Die SG Finnentrop-Bamenohl antwortet auf den Sieg von Verfolger DSC Wanne-Eickel mit einem 3:1 (3:0) bei Concordia Wiemelhausen. 

Enttäuschung bei der Concordia

3:1 in Wiemelhausen - Finnentrop-Bamenohl wieder Spitzenreiter

Stefan Stobbe
15. Dezember 2019, 18:00 Uhr
Wiemelhausens Trainer Jürgen Heipertz war mit dem Auftritt seiner Elf nicht zufrieden. Foto: Svenja Hanusch

Wiemelhausens Trainer Jürgen Heipertz war mit dem Auftritt seiner Elf nicht zufrieden. Foto: Svenja Hanusch

Die SG Finnentrop-Bamenohl antwortet auf den Sieg von Verfolger DSC Wanne-Eickel mit einem 3:1 (3:0) bei Concordia Wiemelhausen. 

Die Unzufriedenheit und Enttäuschung über die 1:3-Pleite war besonders gut am Gesicht von Concordia-Trainer Jürgen Heipertz abzulesen. Er wurde nach dem Abpfiff auch deutlich. 


"Wir sind sehr enttäuscht. Wir hatten uns heute eigentlich andere Dinge vorgenommen", erklärte Heipertz mit noch ruhiger Stimme. Der Plan, im Mittelfeld zu pressen, eng zu verteidigen und früh anzulaufen, funktionierte zu keinem Zeitpunkt des Spiels. 

Dies war wohl auch der taktischen Umstellung Gäste zu schulden, die dank des Sieges wieder von der Tabellenspitze grüßen. "Wir haben im Vergleich zu den übrigen Spielen unser System verändert. Das Pressing und unsere dominante Spielweise haben wir herausgenommen, da wir wussten, dass Wiemelhausen eine Mannschaft ist, die sehr stark im Umschaltspiel ist und wir nicht wollten, dass sie zweite Bälle bekommen", umriss SG-Trainer Ralf Behle seine taktischen Anweisungen. 

Heipertz enttäuscht: "So kann man nicht Fußball spielen"

Nur in einzelnen Situationen presste der Gast und stelle damit die Concordia vor das Problem, selbst das Spiel machen zu müssen. "Ich weiß, dass es schwieriger ist zu agieren, als nur zu reagieren. Das hat Wiemelhausen in diesem Spiel gemerkt", sagte Behle weiter. Das Glück, nur reagieren zu müssen, führte auch zu den ersten beiden Toren durch Philipp Hennes (8., 29.), die jeweils nach individuellen Fehlern im Aufbauspiel von Wiemelhausen fielen.


"Die ersten zwei Tore haben wir selbst gemacht", befand Heipertz, der sich nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte. "So kann man nicht Fußball spielen. Wir haben dann zur Halbzeit reagiert und in der zweiten Halbzeit hat mir dann der Wille der Mannschaft gefallen. Und wir haben ja auch den Anschluss gemacht. Wir haben dennoch weiterhin zu viele Fehler gemacht, um das Spiel am Ende noch zu gewinnen oder auszugleichen", schloss er sein Fazit. 

Der Jahresabschluss hätte für beide Teams also unterschiedlicher nicht ausfallen können. Während die SG Finnentrop-Bamenohl auf Platz eins überwintern darf, nahm Wiemelhausen nach drei Spielen wieder mal eine Niederlage hin. Die Concorden beenden das Jahr 2019 auf dem siebten Tabellenplatz.

"Ich hätte mir einen anderen Abschluss gewünscht und bin deshalb auch froh jetzt, erstmal abschalten zu können", verabschiedete sich Heipertz in die spielfreie Zeit. 

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