Na also! Mit Ayhan Karaca und Stefan Unterberg hat die SSV Buer die ersten beiden Neuzugänge für die kommende Saison an Land gezogen. Der 33-jährige Abwehrspieler Karaca kommt vom Erler SV 08 zurück an die

SSV BUER: Karaca kommt zurück, Unterberg aus Hassel

Tim Englers zwiespältiges Fazit

hb
10. Juni 2007, 09:49 Uhr

Na also! Mit Ayhan Karaca und Stefan Unterberg hat die SSV Buer die ersten beiden Neuzugänge für die kommende Saison an Land gezogen. Der 33-jährige Abwehrspieler Karaca kommt vom Erler SV 08 zurück an die "Löchterheide", wo er diverse Jugendmannschaften durchlaufen hat und bis vor zwei Jahren in der Verbandsliga-Elf stand. "Mit seiner Erfahrung können wir Ayhan gut gebrauchen", meint Trainer Holger Siska. Unterberg wechselt vom SC Hassel zu den "Rothosen".

Damit sind auch die Unstimmigkeiten zwischen den beiden Orts- und Klassennachbarn ausgeräumt. Der Sportclub hatte zuletzt öffentlich mit Bastian van den Boom geliebäugelt, was in Buer nicht ankam. Der Abwehrspieler bleibt bei der SSV und der Stress mit Hassel ist ausgeräumt.

Während die Bueraner in den vergangenen Jahren stets aus der eigenen A-Jugend schöpften, wird in diesem Sommer mit Fabian Primus lediglich ein Talent nach oben befördert. Außerdem ist ab Juli Kevin Scherer, der in der Winterpause vom SV Sodingen kam, endlich spielberechtigt.

Dem stehen die Abgänge von Tim Woberschal, Sven Esper (beide SV Schermbeck) und Robert Cichy (Eintracht Gelsenkirchen) gegenüber. "Das war hier immer schon so, dass wir gute Spieler verloren haben", erinnert sich Tim Engler an die Verluste von Patrick Behrendt, Selim Yücsel und Kadir Mutluer. "Die haben sogar noch mehr Tore als Tim gemacht, trotzdem haben wir die Weggänge immer wieder kompensieren können", argumentiert der SSV-Kapitän, ohne Woberschal die Klasse absprechen zu wollen.

Wie Siska ist auch Engler erleichtert darüber, dass am vergangenen Sonntag im letzten Saisonspiel in Menden der Klassenerhalt gesichert werden konnte. "Trotzdem bin ich alles andere als glücklich darüber, wie die Serie gelaufen ist", gibt der Student der Volkswirtschaftslehre, der an der Bergischen Universität Wuppertal im September sein Diplom absolvieren will, zu. "Nach der Hinrunde standen wir mit 21 Punkten und Platz sieben sehr gut da. Dann haben wir aber einen Negativlauf gekriegt und hatten am Ende auch große Verletzungsprobleme."

Am Ende wurde es Rang zehn, allerdings mit nur einem Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Im nächsten Jahr würde das reichen, um sich für die ab 2008 neu geordnete Landesliga zu qualifizieren, die allerdings nur noch siebtklassig ist. "Alles andere wäre eine Enttäuschung und bis zum Schluss zittern muss auch nicht sein", betont Engler.

Autor: hb

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