Das war’s! Durch eine 1:4 (0:0)-Niederlage gegen Galatasaray Mülheim ist TuS Helene Essen nun endgültig aus der Landesliga abgestiegen. Mit drei Treffern (51., 65., 81.) wurde Ahmet Aksoy zum Mann des Tages und rettete sein Team quasi im Alleingang, nachdem „Oldie“ Dirk Roenz nur zwei Zeigerumdrehungen nach Aksoys erstem Streich zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen hatte. Den Schlusspunkt setzte Aclem Saglam sechs Minuten vor dem Ende.

TuS Helene nach 1:4 gegen Galatasaray Mülheim abgestiegen

Dreierpack-Aksoy rettet „Gala“

kru
31. Mai 2007, 23:06 Uhr

Das war’s! Durch eine 1:4 (0:0)-Niederlage gegen Galatasaray Mülheim ist TuS Helene Essen nun endgültig aus der Landesliga abgestiegen. Mit drei Treffern (51., 65., 81.) wurde Ahmet Aksoy zum Mann des Tages und rettete sein Team quasi im Alleingang, nachdem „Oldie“ Dirk Roenz nur zwei Zeigerumdrehungen nach Aksoys erstem Streich zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen hatte. Den Schlusspunkt setzte Aclem Saglam sechs Minuten vor dem Ende.

„Am Ende fällt das Ergebnis natürlich zu hoch aus“, war TuS Helene-Coach Oliver Vössing geknickt. „Ein Unentschieden wäre in Ordnung gewesen.“ Aber auch das hätte seine Truppe nicht in der Landesliga gehalten. „Jetzt müssen wir wieder unten anfangen“, ärgerte sich der Trainer. „Wir müssen nun erstmal alles sacken lassen. Und dann wartet eine Menge Arbeit auf uns, schließlich müssen wir gucken, dass wir einen konkurrenzfähigen Kader für das nächste Jahr zusammen bekommen.“ Kapitän Hüysein Tok hat bereits seine Zusage gegeben: „Solange der Trainer bleibt, werde ich den Verein nicht verlassen.“

Auf der anderen Seite kannte der Jubel keine Grenzen. „Das ist super“, triumphierte Galatasaray-Linienchef Ahmet Günaydin. „Wir haben zu jeder Zeit fest an unseren Klassenerhalt geglaubt. Endlich haben wir ihn klar gemacht.“ Dabei hatte sich Günaydin das Match in der ersten Hälfte anders vorgestellt: „Ich war überrascht, dass die Essener so defensiv aufgetreten sind. Aber wir haben unsere Taktik deshalb nicht geändert, stattdessen habe ich den Jungs auch in der Pause noch einmal gesagt: Sucht eure Chancen und bleibt ruhig. Dafür wurden wir dann auch belohnt.“

In der Tat, als nach dem 1:2 auch noch Helene-Keeper Sascha Quabeck wegen mehrmaligen Meckerns die Ampelkarte sah, hatten die Türken leichtes Spiel. Der Sünder über die Aktion: „Ich habe den Linienrichter nur gefragt, warum er die Fahne nicht gehoben hat, daraufhin zeigte mir der Schiri Gelb, dann habe ich mich umgedreht und bin weggegangen. Er hat mich wieder zu sich gerufen und zog den Galb-Roten Karton, unglaublich.“

Autor: kru

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