SV Urania Lütgendortmund III

Zum Aufstieg gibt's 25 Kisten Bier

12. Juni 2014, 16:37 Uhr

Die neugegründete dritte Mannschaft von Urania schaffte gleich den Aufstieg in die Kreisliga B - bei den Aufstiegsfeierlichkeiten ließ sich der Verein nicht lumpen.

Mit einem souveränen 5:0-Erfolg über Eving Selimiye Spor II machte die Mannschaft von Trainer Mustafa Karatut Anfang Juni in der Premierensaison direkt den ersten Aufstieg perfekt. Direkt nach dem Abpfiff sei es dementsprechend "rund gegangen", bestätigt Karatut.

"Wir haben schön gefeiert"

Der Verein hatte im Vorfeld bereits Aufstiegs-Shirts vorbereiten lassen, dazu bekam die dritte Mannschaft eine erfrischende Belohnung in Form von 25 Kisten Bier. Bis drei Uhr nachts habe ein Teil der Mannschaft gefeiert, gibt Karatut zu Protokoll: "Wir haben bei uns am Platz schön gefeiert. Ich hatte mir vorsorglich für den nächsten Tag freigenommen."

Da auch die zweite Mannschaft in einer anderen Staffel den Aufstieg in die Kreisliga B schaffte und zudem die erste Mannschaft den Klassenerhalt in der A-Liga perfekt machte, gingen die Feierlichkeiten bei den Dortmundern am vergangenen Sonntag in die nächste Runde. "Wir haben in unserem Vereinsheim 'Piano' mit allen Teams gemeinsam einen draufgemacht", freut sich Karatut. Vor allem das "gelungene Miteinander" zwischen den Beteiligten aller Teams habe ihn beeindruckt. "Auch wir Trainer haben uns richtig gut unterhalten", stellt der Trainer der Dritten klar.

"Wir wollen den Klassenerhalt packen"

So soll es auch in der kommenden Saison weitergehen. Man habe verabredet, sich regelmäßig zusammenzusetzen und den Austausch untereinander zu intensivieren. "Dann können wir ganz in Ruhe besprechen, welche Spieler beispielsweise nach Verletzungen Spielpraxis sammeln sollen", ist Karatut angetan.

Sportlich strebt er den Klassenerhalt in der Kreisliga B an. "Wir wollen das packen, sonst bräuchten wir ja gar nicht anzutreten", verdeutlicht der Linienchef. Damit es damit klappt, geht für seine Mannschaft in knapp zwei Wochen die Vorbereitung los. An drei Tagen in der Woche lässt Karatut dann trainieren, damit seine Mannschaft wie in der abgelaufenen Saison den Gegnern "körperlich überlegen" sein wird. Seine Spieler haben damit kein Problem, sie wollten sogar auf eine Sommerpause verzichten. "Ich habe ihnen dann klargemacht, dass der Körper auch seine Pausen benötigt", erklärt er lachend.

Autor:

Kommentieren