Zwei Spieltage vor Schluss ist das Aufstiegsrennen noch völlig offen, denn nur zwei Punkte liegen zwischen dem BV 04 und dem Lohausener SV.

BV 04 Düsseldorf

Zwei Siege für den Aufstieg

Kristin Veegers
16. Mai 2014, 13:37 Uhr

Zwei Spieltage vor Schluss ist das Aufstiegsrennen noch völlig offen, denn nur zwei Punkte liegen zwischen dem BV 04 und dem Lohausener SV.

Am Wochenende geht es für den BV 04 Düsseldorf zu Hause gegen Ratingen 04/19 II, wobei die Ratinger nicht gerade die Lieblingsgegner des Ballspielvereins sind. Denn im Hinspiel ließen sie mit einem Unentschieden auch zwei Punkte gegen den derzeit Tabellenachten liegen. "Ratinger Mannschaften sind für uns ein böses Omen", bringt es der Fußballabteilungsleiter des BV 04, Toni Opdenberg, auf den Punkt.

Die Saison des BV 04 in Zahlen: [url]http://www.reviersport.de/fussball/220727-1314-mannschaften-220010041-bv-04-duesseldorf-spiele.html[/url]

Dennoch muss ein Sieg für den Ballspielverein her, da der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Lohausener SV, der am Wochenende gegen die Zweite des FC Büderich antreten muss, nur zwei Punkte beträgt. Ein großer Sprung entsteht in der Tabelle hinter den Lohausenern, auf die erst mit neunzehn Zählern Abstand der Polizei SV folgt.

In den letzten Jahren sind die Meisterschaften schon mit um die 60 Punkte entschieden worden, jetzt aber hat der BV 75 Punkte und der SV 73 und es steht noch immer keine Mannschaft als Meister fest. Das macht auch den Abteilungsleiter sprachlos: "Das ist Wahnsinn. Beide hätten es verdient, um so bitterer wird es für die Mannschaft, die es nicht schafft".

Der Aufstieg ist fest eingeplant

Also ist die klare Devise des Ballspielvereins zwei Siege zu erlangen, um noch alles in eigener Hand zu haben. "Die Mannschaft ist angespannt-konzentriert", erklärte Opdenberg, "Alle wissen, worum es geht". Zumal der Aufstieg fest eingeplant ist und sie nach dem Abstieg von der Landesliga in die Bezirksliga und kurz darauf in die Kreisliga wieder mindestens in der Bezirksliga vertreten sein wollen.

Bei einem möglichen Aufstieg bleibt aber der Kader größenteils erhalten und wird nur punktuell verstärkt, denn es scheint in der Mannschaft zu stimmen, wie Opdenberg verät: "Unsere Mannschaft spielt eine super Saison und es ist immer eine hohe Trainingsbeteiligung vorhanden, obwohl wir wie ein Landesligist drei mal die Woche trainieren." Bei so viel Engagement sollte der Aufstieg eigentlich Pflicht sein.

Autor: Kristin Veegers

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