Christoph Daum hat mit dem Zweitligisten 1. FC Köln noch nicht abgeschlossen, stellt aber deutliche Forderungen an den Klub, damit er seinen Vertrag bis 2010 erfüllt. Der Trainer der

Daum will "keine Kompromisse" und sieben Neue

"Mehr als vier aufstiegstaugliche Spieler sehe ich nicht"

03. Mai 2007, 10:50 Uhr

Christoph Daum hat mit dem Zweitligisten 1. FC Köln noch nicht abgeschlossen, stellt aber deutliche Forderungen an den Klub, damit er seinen Vertrag bis 2010 erfüllt. Der Trainer der "Geißböcke" hat gegenüber Präsident Wolfgang Overath und Manager Michael Meier in einem Gespräch sieben Verstärkungen für den Kader gefordert, um in der kommenden Saison die Rückkehr in die Bundesliga realisieren zu können.

Das verriet der 53 Jahre alte Coach in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten. "Ich habe dem Vorstand gesagt, mehr als vier aufstiegstaugliche Spieler sehe ich nicht", erklärte Daum. "Dann war erst einmal Stille. Dann habe ich gefragt: Wie viel Geld habe ich zur Verfügung? Sie nannten eine Summe, da sagte ich: Und jetzt teilt Ihr die durch sieben - für sieben neue Spieler. Da war wieder Stille", erklärte Daum weiter. "Ich erwarte vom Vorstand ein klares Signal, dass personell einiges verändert wird", ergänzte Daum und ließ wissen, dass er "keine Kompromisse mehr will".

Im Kampf um die Meisterschaft sieht er für den VfB Stuttgart die besten Karten. "Die Mannschaft hat ihre Ziele bereits übertroffen. Sie wird nun versuchen, ihre kühnsten Träume auszuleben. Psychologisch ist der VfB im Vorteil", sagte der ehemalige Trainer der Stuttgarter, mit denen er 1992 die bislang letzte deutsche Meisterschaft gewann. "Schalke ist zwar Favorit - so lange sie gewinnen. Bremen hat Rückschläge zu verarbeiten", meinte er mit einem Blick auf die Konkurrenz im Titel-Dreikampf.

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