Beim FC Hangeney geht es momentan nicht ums Gewinnen. Spielertrainer Sascha Griehl kann von Glück reden, wenn am Spieltag elf Mann bereit stehen.

FC Hangeney 66

79 Gegentore in neun Spielen

22. Oktober 2013, 09:37 Uhr

Beim FC Hangeney geht es momentan nicht ums Gewinnen. Spielertrainer Sascha Griehl kann von Glück reden, wenn am Spieltag elf Mann bereit stehen.

Die nackten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Neun Spiele, neun Niederlagen. Ein Torverhältnis von 6:79 und es ist keine Besserung in Sicht. Für Griehl rücken die Fakten aber in den Hintergrund: "Wir haben derzeit keinen ausgebildeten Torwart und keine Abwehrspieler. Wir bestehen zur Zeit nur aus Mittelfeldspielern und Stürmern."

Hinzu kommt ein weiterer schwerwiegender Fakt: "Jede Woche spielt eine andere Mannschaft bei uns in der Ersten. Zwischendurch spielen wir nur mit sieben oder acht Spielern. Es ist immer die Frage: 'Kommen die Jungs oder kommen sie nicht?' Die Hinrunde habe ich schon abgehakt."

"In der Liga haben wir fast keine Chance"

Beim Blick auf die Liga fällt auf, dass Hangeney der einzige Verein ist, der dort mit seiner ersten Mannschaft spielt. Die restlichen Vereine sind allesamt Zweitvertretungen. "Die können immer wieder Spieler von oben abstellen, wir nicht. Es macht dann auch keinen Spaß, sich jedes mal so abschießen zu lassen."
Bislang kassierte Hangeney in vier Spielen schon mehr als zehn Gegentreffer. Dennoch wird die Mannschaft weiterhin Bestand haben: "Abmelden wollen wir das Team auf keinen Fall. Wenn mal alle da sind, dann sieht das auch besser aus. Ich baue auf die Rückrunde. Da sollten wir das Ganze ein wenig anders gestalten." Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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