Das Debüt von Speldorfs neuem Trainer Stefan Janßen hat die VfB-Elf mal mächtig vor die Wand gesetzt. Mit 0:3 (0:2) mussten sich die Mülheimer dem 1. FC Kleve geschlagen geben.

SPELDORF – KLEVE 0:3

"Jeder Akteur sollte ein schlechtes Gewissen haben"

31. März 2007, 21:55 Uhr

Das Debüt von Speldorfs neuem Trainer Stefan Janßen hat die VfB-Elf mal mächtig vor die Wand gesetzt. Mit 0:3 (0:2) mussten sich die Mülheimer dem 1. FC Kleve geschlagen geben. "Das ist voll in die Hose gegangen", hatte Janßen für den Auftritt nicht mehr als ein Kopfschütteln übrig. "Wir hatten uns vorgenommen, mit einer etwas offensiveren Marschroute Kleve unter Druck zu setzen. Aber das ist uns überhaupt nicht gelungen. Im Endeffekt haben die uns den Schneid abgekauft, indem sie immer einen Schritt schneller waren."

So auch bereits in der siebten Minute, als Umut Akpinar mit seinem ersten Treffer für die Klever überhaupt die 1:0-Führung erzielte. "Dieser Rückstand hat uns dann noch weiter gelähmt", resümiert Janßen. Als Lutz Pastoors kurz vor dem Seitenwechsel das 2:0 markierte (42.) war die Messe gelesen. "Eigentlich wollte ich in der Halbzeit noch einmal reagieren, aber die Köpfe hingen unten", zuckt Janßen mit den Schultern. Zwar bäumten sich die Hausherren noch einmal auf, doch Ercan Sendag besiegelte mit dem 3:0-Endstand in der 69. Minute das Schicksal. "Kleve war einfach besser und hat verdient gewonnen", muss Janßen feststellen.

Wer den ehrgeizigen Ex-Essener kennt, weiß, dass er sich damit nicht zufrieden gibt. "Jetzt habe ich eine Woche Zeit, mit dem Team zu arbeiten. Jeder Akteur sollte nun ein schlechtes Gewissen haben und mich bei den Einheiten überzeugen."

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren