Es war eine der bislang schönsten Begegnungen im Rhein Fire-Trainingslager von Tampa: das Treffen von Richard Adjei & Co. mit Mönchengladbachs Bundesliga-Torhüter Kasey Keller. Der Fußball-Nationalkeeper traf das Fire-Quintett am Samstag nach dem Abschlusstraining der US-Soccer Boys im Raymond James Stadium, wo am Sonntag das Freundschaftsspiel der USA gegen Ecuador stieg.

Rhein Fire: Elfmeterschießen gegen Kasey Keller

Rhein Fire traf drei Mal gegen den US-Nationalkeeper und Borussia-Star

28. März 2007, 12:43 Uhr

Es war eine der bislang schönsten Begegnungen im Rhein Fire-Trainingslager von Tampa: das Treffen von Richard Adjei & Co. mit Mönchengladbachs Bundesliga-Torhüter Kasey Keller. Der Fußball-Nationalkeeper traf das Fire-Quintett am Samstag nach dem Abschlusstraining der US-Soccer Boys im Raymond James Stadium, wo am Sonntag das Freundschaftsspiel der USA gegen Ecuador stieg.

Auf dem heiligen Rasen von NFL-Team Tampa Bay Buccaneers lud Keller die Footballer zu einem Elfmeter-Duell ein. Es traten an: die drei Düsseldorfer Nationals Richard Adjei, Christian Mohr und Richard Yancy sowie die Bucs-Profis in Reihen von Rhein Fire, Jonathan Clinkscale und Carlos Hendricks.

Jonathan Clinkscale, der 146 Kilogramm schwere Center von Rhein Fire, erwies sich dabei als sicherster Elfmeterschütze. Er versenkte das runde Leder unhaltbar neben dem linken Innenpfosten ins Netz.

„Ich habe zuletzt im Alter von fünf Jahren Fußball gespielt, aber scheinbar klappt das ja noch ganz gut“, freute sich Koloss Clinkscale. Team-Kollege Hendricks, der ebenfalls traf, erklärte: „Dies hier ist mein Heimstadion, ich kenne mich hier nach fünf Spielen für die Buccaneers blendend aus. Das hat geholfen.“

Am meisten freute sich Richard Adjei über seine Begegnung mit dem Borussia-Torhüter: „Ich bin seit meinem achten Lebensjahr ein großer Gladbach-Fan. Da ich als Kind selber Fußball gespielt habe und auch Torhüter war, finde ich Kasey richtig klasse. Umso mehr macht es mich stolz, dass auch ich gegen ihn verwandeln konnte.“

Und das sagte der Borussia-Torhüter: „Rhein Fire hat prima Jungs. Ich werde mir auf alle Fälle ein Heimspiel in der LTU arena anschauen. Das ist toller Sport in einer tollen Arena.“ Schmunzelnd fügte der Bundesliga-Star hinzu: „Vielleicht sollte ich die Fire-Profis zur Borussia locken. Wenn diese Brocken in der Mauer stehen, muss ich mir um mein Tor keine Sorgen mehr machen, da prallt jeder Ball ab.“

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