SPVG SCHONNEBECK – TGD HILGEN 1:2 (0:0) / Unglücklich

kru
17. Dezember 2006, 08:40 Uhr

Liebend gerne wäre die Mannschaft der Spvg Schonnebeck gestern mit einem Sieg am Tabellennachbarn Tgd Hilgen vorbei gezogen, doch dem Team von Uwe Poßberg blieb ein Erfolgserlebnis zum Jahresabschluss verwehrt.

Liebend gerne wäre die Mannschaft der Spvg Schonnebeck gestern mit einem Sieg am Tabellennachbarn Tgd Hilgen vorbei gezogen, doch dem Team von Uwe Poßberg blieb ein Erfolgserlebnis zum Jahresabschluss verwehrt. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn wir mussten zu diesem Spiel mit dem letzten Aufgebot antreten und das hat sein Bestes gegeben“, stellte der Trainer nach der 1:2-Heimniederlage fest. Im Abschlusstraining am Freitag hatten einige verletzte und angeschlagene Spieler einen letzten Härtetest gewagt. Am Ende musste die Mehrheit von ihnen passen, so dass der Kader mit Spielern aus anderen Teams aufgefüllt wurde.

Die Zuschauer sahen zunächst ein Spiel mit nur wenigen Torszenen. Individuelle Fehler des Gegners brachten den Stürmern die eine oder andere Torchance, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. An Dynamik gewann die Begegnung erst nach Marcus Bankens 1:0 für die Gäste aus Hilgen (70.). Nach dem Ausgleichstreffer von Harun Kazoglu (82.) hofften alle im Schonnebecker Lager auf einen Punktgewinn, doch ein Schuss von Nenad Jakesivic wurde kurz vor Schluss für Schonnebecks Torhüter Sebastian Meikies unhaltbar abgefälscht. „Dass wir den zweiten Gegentreffer erst kurz vor Schluss auf diese Art kassiert haben, ist natürlich bitter, denn es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel“, analysierte Uwe Poßberg, der in der Schlussminute noch den Platzverweis von Tobis Borutta sah, und in Gedanken schon längst in der Rückrunde ist. „Jetzt müssen wir nach der Winterpause eben 14 Zähler einfahren, um ganz sicher den Klassenerhalt zu schaffen.

Autor: kru

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren