Rote Laterne! Genau die hat durch den Altenessener Sieg gegen den SV Burgaltendorf nun der SV Kupferdreh inne.

KUPFERDREH: Vom Dorp rügt seine Offensiv-Abteilung

kru
17. September 2006, 09:10 Uhr

Rote Laterne! Genau die hat durch den Altenessener Sieg gegen den SV Burgaltendorf nun der SV Kupferdreh inne.

Rote Laterne! Genau die hat durch den Altenessener Sieg gegen den SV Burgaltendorf nun der SV Kupferdreh inne. Dabei weiß Trainer Ralf vom Dorp genau, was die Gründe für den katastrophalen Saisonstart sind: "Die Leistungen meines Offensivbereichs geben mir schon sehr zu denken. Ich habe vor der Spielzeit viel auf meinen Angriff gesetzt, aber bis jetzt muss man von einem kollektiven Versagen sprechen." Der Coach ist also mächtig angesäuert, deshalb gab es unter der Woche auch ein klärendes Gespräch, in dem er seine Truppe ins Gewissen redete. "Ich habe meinen Jungs erklärt, dass die Schonphase vorbei ist. Die Floskel, dass wir eine neu formierte Mannschaft haben, zählt nicht mehr", betont vom Dorp, der aber nicht nur schlechte Aspekte bei seinem Team erkennen kann: "Wir hätten von den letzten drei Spielen zwei gewinnen können. Die Moral stimmt nach wie vor."

Dennoch müssen Punkte her, schließlich will der Linienchef so schnell wie möglich die unteren Regionen der Tabelle verlassen. "Es sind bis jetzt nur drei Punkte bis zum rettenden Ufer, wenn man zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison schon davon sprechen kann", erklärt vom Dorp, der einen Tipp für das Match am heutigen Sonntag gegen den TuS Neviges wagt: "Eigentlich müsste die Partie 0:0 ausgehen, wenn man sich unsere schwache Chancenverwertung und das Torverhältnis der Nevigeser ansieht." Doch so einfach ist die Prognose nicht, denn dem Trainer ist klar, dass es für beide Mannschaften um viel geht: "Der TuS hat ein Team, das für uns immer sehr schwer zu spielen war. Daher gehe ich davon aus, dass es eine intensive Begegnung wird, die durch die besseren Nerven entschieden wird."

Schluss-Wort des Coaches: "Natürlich wird der Druck auf uns immer größer, alle erwarten eine Leistungssteigerung. Unsere Gegner sollten sich auf jeden Fall nicht zu sicher fühlen, denn irgendwann platzt bei uns der Knoten und dann fahren wir endlich unseren ersten Dreier ein." Vielleicht schon heute beim TuS Neviges.

Autor: kru

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