Schon am Donnerstag hatte Marc Dülm, Trainer des VfB Schwelm, düstere Vorahnungen.

VfB Schwelm: Dülms Vorahnungen bestätigen sich

Eine halbe Stunde zu spät

11. Februar 2007, 09:23 Uhr

Schon am Donnerstag hatte Marc Dülm, Trainer des VfB Schwelm, düstere Vorahnungen.

Schon am Donnerstag hatte Marc Dülm, Trainer des VfB Schwelm, düstere Vorahnungen. „Dass wir am Sonntag spielen können, glaube ich nicht wirklich. Wenn es in NRW irgendwo schneit, sind wir immer dabei.“ Allerdings treffen die Spielabsagen nicht nur sein Team, sondern an diesem Wochenende fallen gleich drei der angesetzten Partien aus.

Aber da der VfB schon zum Auftakt spielfrei hatte, verzögert sich die Rückrunde - wie auch bei den Mengedern - um eine weitere Woche. „Da ist es gar nicht so einfach, die Jungs bei Laune zu halten. Wir wollen ja eingreifen und nur Laufeinheiten sowie Testspiele befriedigen da auch nicht“, beschreibt Dülm seine alles andere als gute Laune. Was ihm vor allem misshagt, ist die Tatsache, dass sein Team möglicherweise nach unten abrutschen kann, ohne zu spielen. „Ich hatte ja schon mal gesagt, dass wir, wenn es schlecht läuft, eine Partie im Februar machen. Herne hat dann vielleicht schon vier und wir stehen unten“, können die psychologischen Auswirkungen ein Problem werden.

Als die Absage in Schwelm am Freitag fest stand, griff Dülm sofort zum Telefon und versuchte, einen Testspielgegner zu finden. Ohne Erfolg. „Beim SSV Hagen bin ich leider um eine halbe Stunde zu spät gekommen.“ Die Mannschaft hat dann eine Laufeinheit und Krafttraining absolviert und mit ein paar Ausnahmen das Wochenende frei bekommen. „Ein paar werden in unserer Reserve mitspielen.“
Immerhin hat Dülm für den nächsten Donnerstag noch einen Testspielgegner gefunden. Da werden die Schwelmer zur SpVg Hagen 11 an den Loheplatz fahren, um sich auf das Spiel gegen Südfeldmark einzustimmen.

Autor:

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren