Der neue Spielplan der Verbandsliga Westfalen II hat in Erkenschwick für Jubel gesorgt. Zum einen beginnt die SpVg mit einem Heimspiel gegen RW Lüdenscheid (Sonntag, 31. August, 15 Uhr). Zum anderen kommt am letzten Spieltag (6. Juni 2004) der große Rivale aus Herne an den

ERKENSCHWICK: Am letzten Spieltag gegen Herne

16. Juli 2003, 12:05 Uhr

Der neue Spielplan der Verbandsliga Westfalen II hat in Erkenschwick für Jubel gesorgt. Zum einen beginnt die SpVg mit einem Heimspiel gegen RW Lüdenscheid (Sonntag, 31. August, 15 Uhr). Zum anderen kommt am letzten Spieltag (6. Juni 2004) der große Rivale aus Herne an den "Stimberg".

Der neue Spielplan der Verbandsliga Westfalen II hat in Erkenschwick für Jubel gesorgt. Zum einen beginnt die SpVg mit einem Heimspiel gegen RW Lüdenscheid (Sonntag, 31. August, 15 Uhr). Zum anderen kommt am letzten Spieltag (6. Juni 2004) der große Rivale aus Herne an den "Stimberg".

Erkenschwicks Trainer Michael Pannenbecker blickt schon einmal voraus: "Hoffentlich geht es dann in diesem Finale noch um einiges. 2.500 Fans werden bestimmt für eine volle Hütte sorgen. Vielleicht spielt ja dann auch der Erste gegen den Zweiten. Aber bis dahin stehen noch 29 Partien auf dem Programm."

Doch als Meisterschafts-Favoriten sieht der Coach seine Mannschaft nicht. "Wir gehören zum Anwärter-Kreis, mehr aber auch nicht. Die Hordeler haben sich den Titel fest auf ihre Fahne geschrieben. Da kann ich nur zustimmen. Der Rest der Favoriten-Fünfer-Gruppe wird ihnen das Leben aber schwer machen." Mit dieser Rolle kann Pannenbecker gut leben. "Damit sind wir nicht die Gejagten. Die Saison wird so interessant wie lange nicht mehr."

Mit den Planungen sind die Erkenschwicker unterdessen durch: "Außer es sollte noch eine Ringeltaube für das Mittelfeld vorbei flattern", hält sich Pannenbecker noch eine mögliche Verpflichtung offen. "Wir sind im Sturm sehr gut besetzt und auch die Abwehr ist hervorragend. Hier baue ich vor allem auf Thomas Magga, der mit seiner Erfahrung weiß, dass ein Spiel nicht nach 85 Minuten beendet ist, sondern auch in den letzten Sekunden voll konzentriert arbeitet und die Defensive zusammen hält." Der Coach spielt auf die etlichen verschenkten Siege in der vergangenen Serie an: "Wir haben bestimmt zehn Punkte durch Fahrlässigkeiten in den letzten Minuten verschenkt. Das darf uns nicht mehr passieren."

Der Coach unterstreicht noch einen weiteren positiven Aspekt. "Wir haben Jungs, denen der Teamgeist genauso wichtig ist, wie mir. Die Mischung stimmt einfach." Deshalb freut sich Pannenbecker auch auf den Trainings-Auftakt am 19. Juli. "Am Samstag werde ich eine kleine Ansprache halten. Ab Sonntag beginnt dann der Ernst des Lebens."

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