Nach nur sechs Monaten gibt Manfred Emrich seinen Trainerposten bei Rasensport Weitmar wieder auf. Sein Nachfolger ist am Waldschlösschen ein alter Bekannter.

Rasensport Weitmar

Vorgänger beerbt seinen Nachfolger

16. Januar 2012, 16:46 Uhr

Nach nur sechs Monaten gibt Manfred Emrich seinen Trainerposten bei Rasensport Weitmar wieder auf. Sein Nachfolger ist am Waldschlösschen ein alter Bekannter.

Alte Liebe rostet nicht. Das weiß der Volksmund und das sieht auch Andreas Welzel so. Der 45-Jährige, der erst im Sommer seinen Trainerposten bei Rasensport Weitmar an Manfred Emrich abgegeben hatte, beerbt seinen Nachfolger nun schon wieder. „Manni musste aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen aufhören. Ich spiele seit meinem achten Lebensjahr bei Rasensport, da ist man dem Verein natürlich verbunden. Deswegen habe ich zugesagt“, erklärt Welzel.
[infobox-right]Austritt aus dem DJK-Verband

Zum Jahresende 2011 ist Rasensport Weitmar aus dem DJK-Verband ausgetreten. Aus Kostengründen, wie Geschäftsführerin Gabriele Wörenkämper berichtet: „Wir können so mehrere hundert Euro im Jahr sparen.“ Der Verein hatte schon mehrfach darüber nachgedacht, jedoch erst jetzt nach einer außenordentlichen Versammlung den Austritt beschlossen.[/infobox]
Das Engagement, so ist es mit dem Vorstand abgeklärt, gilt allerdings nur bis zum kommenden Sommer. „So hat der Verein genug Ruhe, die Stelle mit einem neuen Mann zu besetzen“, findet Welzel, der beim Tabellenelften der Bochumer Kreisliga A2 keine leichte Aufgabe übernommen hat. „Es ist nicht so gelaufen, wie sich der Klub das vorgestellt hat. Eigentlich wollten sie unter die ersten fünf Teams kommen. Jetzt ist das primäre Ziel natürlich der Klassenerhalt, aber ich glaube fest daran, dass wir das schaffen.“

In der Hinserie stimmte die Chemie unter den Spielern nicht immer. Unzufriedenheit machte sich breit und der anhaltende Misserfolg verschlechterte die Lage noch. Hinzu kam, dass die Startformationen wöchentlich wechselte, weil einige Akteure im Schichtdienst arbeiten und am Sonntag nicht zwangsläufig zur Verfügung stehen. „Jetzt geht es wieder bei null los. Jeder, der mitziehen möchte, wird bei mir eine Chance haben. Kapriolen, dass einer 14 Tage weg ist und keiner weiß, wo er zu finden ist, werde ich nicht zulassen“, stellt Welzel klar. In der Vorbereitung absolviert Raspo fünf Testspiele.

Die Termine in der Übersicht:

Sonntag, 05. Februar, 14.30 Uhr: SuS Wilhelmshöhe (H)
Sonntag, 12. Februar, 14.30 Uhr: Teutonia Riemke (H)
Sonntag, 19. Februar, 14.30 Uhr: Teutonia Ehrenfeld (H)
Mittwoch, 22. Februar, 19.30 Uhr: TuS Harpen (H)
Sonntag, 26. Februar, 14.30 Uhr: BW Huckarde (A)

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren