Der Fokus am 9. Spieltag der Frauen-Bundesliga richtet sich ohne Frage auf das Topspiel am Sonntag zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam.

FCR Duisburg

"Löwinnen" müssen geduldiger werden

Desirée Kraczyk
11. November 2011, 12:27 Uhr

Der Fokus am 9. Spieltag der Frauen-Bundesliga richtet sich ohne Frage auf das Topspiel am Sonntag zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam.

Überhaupt dürften die nun anstehenden Wochen bereits richtungsweisend sein was den Meisterschaftskampf anbelangt. Dies gilt insbesondere auch für den FCR Duisburg, für den nach der Länderspielpause mit den Partien gegen Potsdam und Frankfurt die Wochen der Wahrheit beginnen.

Denn wenngleich vor der Saison bewusst bescheidenere Ziele formuliert wurden, wollen die „Löwinnen“ doch so lange wie möglich vorne dranbleiben. Dazu allerdings bedarf es einer konstanteren Leistung. Die Niederlage gegen Bad Neuenahr jedenfalls war nicht eingeplant. An der Ahr wurde mal wieder ein Problem in aller Deutlichkeit aufgezeigt: die fehlende Geduld. Gelingt dem FCR keine frühe Führung, verliert das Team von Trainer Marco Ketelaer mehr und mehr die spielerische Linie. „Das ist ein Lernprozess. Die Spielerinnen müssen begreifen, das selbst in der 80., 85. oder gar 90. Minute noch eine Partie entschieden werden kann. Sie müssen konsequent ihr Spiel durchziehen“, sagt der FCR-Coach. Und daran möchte Ketelaer auch in den noch verbleibenden Trainingstagen vor der Begegnung gegen Bayern München (Samstag, 14 Uhr, PCC-Stadion) den Hebel ansetzen.

Wahrscheinlich ist auch die ein oder andere Umstellung. So wird voraussichtlich Mandy Islacker gegen ihren Ex-Verein in die Startformation zurückkehren und Simone Laudehr damit auf die Zehnerposition. Die Nationalspielerin kann derzeit wegen eines Bundeswehr-Lehrgangs nur am Abschlusstraining teilnehmen. „Das belastet natürlich auf gewisse Art und Weise – sowohl körperlich als auch vom Kopf her, aber Simone Laudehr war in den letzten Spielen immer ein Aktivposten“, sagt Ketelaer. Einen Rückstand sieht der Trainer derzeit vielmehr bei Kozue Ando. „Sie läuft ihrer Form – bedingt durch die WM und die Termine, die anschließend noch anstanden – etwas hinterher.“

Aber auch der FCR muss zusehen, dass er nicht den Anschluss verliert...

Autor: Desirée Kraczyk

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