Ottmar Hitzfeld wird seine Absage an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht noch einmal überdenken.

Hitzfeld wird seine DFB-Absage "nicht revidieren"

02. Juli 2004, 15:11 Uhr

Ottmar Hitzfeld wird seine Absage an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht noch einmal überdenken. "Ich werde meine Entscheidung nicht revidieren, auch wenn ein Traum geplatzt ist", so der Erfolgscoach.

Ottmar Hitzfeld bleibt bei seiner Absage an den Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Wenn man sich entschieden hat, soll man nicht umfallen und sich beeinflussen lassen. Ich werde meine Entscheidung nicht revidieren, auch wenn ein Traum geplatzt ist. Es ist jetzt für mich wichtig, Abstand zu gewinnen und den Akku wieder aufzuladen", sagte der Ex-Coach von Bayern München und von Borussia Dortmund am Freitag im DSF.

Behauptungen, er hätte Angst vor der eigenen Courage bekommen, wies Hitzfeld energisch zurück. "Das ist absoluter Quatsch. Ich habe immer schwierige Aufgaben übernommen. Aber da muss man dann fit sein und Spaß haben", erklärte der 55-Jährige.

Hitzfeld weist Kontakte zu ManU zurück

Seine Zukunft ließ Hitzfeld offen. Er werde in den nächsten Monaten mit keinem Verein sprechen. Auch zu Manchester United würde derzeit kein Kontakt bestehen, reagierte Hitzfeld auf Gerüchte, er habe bei "ManU" schon einen Vorvertrag für die kommende Saison als Nachfolger von Alex Ferguson unterschrieben.

"Ich werde aber sicher nicht bis zur Rente untätig bleiben", sagte er der Bild-Zeitung: "Aber ich denke nicht daran, was in einem Jahr ist. Natürlich werde ich alles im Fußball verfolgen. Und meine Trainerlaufbahn ist sicher noch nicht zu Ende."

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