Das allerschönstes Sommerwetter, stolze 27 Grad im Schatten und lauter strahlende Gesichter wo auch immer man an der Feuerbachstraße hinschaute.

TuRU - Wülfrath 4:0

Zilles: "Furztrocken zum 2:0"

09. Mai 2011, 10:37 Uhr

Das allerschönstes Sommerwetter, stolze 27 Grad im Schatten und lauter strahlende Gesichter wo auch immer man an der Feuerbachstraße hinschaute.

TuRU Düsseldorf konnte mit einem verdienten 4:0 (1:0)-Erfolg gegen den 1. FC Wülfrath im Aufstiegskampf um das Ticket in die NRW-Liga bis auf einen Zähler auf den KFC Uerdingen aufschließen. Die Elf von Frank Kurth hingegen kann noch nicht definitiv für ein weiteres Jahr Niederrheinliga planen.

Dabei lief es wie gegen Fischeln im ersten Durchgang noch nicht so ganz rund für die Hausherren. Vor rund 300 Besuchern hatte Michael Rentmeister bereits nach fünf Minuten die Führung auf dem Fuß. Doch ein schönes Zuspiel von Sven Steinfort konnte der glücklose Stürmer nicht verwerten.
[infobox-right]Düsseldorf: Agen – Steinfort, Willems, Kandora, Duran – Harrer (62. Bork), Intven, Hampel (76. Homann), Schweers – Rentmeister (62. Kus), Lopez Torres.
Wülfrath: Meßmann - Stolzenberg, Simic, Haschke, Rauner - Melis, Helmes, Petrovic, Gollin (76. Pellizari) - Arafkas, Kizilaslan (69. Sommer).
Schiedsrichter: Christian Erbs (Neuss).
Tore: 1:0 Intven (36.), 2:0 Hampel (70.), 3:0 Kus (79.), 4:0 Kus (89.). Zuschauer: 300.[/infobox]
Die Wülfrather, die während der gesamten 90 Minuten hauptsächlich auf Konter setzten, hätten nach einer halben Stunde zuschlagen müssen. Daniel Stolzenberg zielte auf den Kasten, doch Jonas Agen lenkte das Leder wenige Zentimeter vorbei am Pfosten zur Ecke. Es sollte die einzige Großchance der Gäste gewesen sein.

Youngster Yannic Intven bewies, dass die Jugend immer noch am mutigsten ist. Er nahm einfach mal Maß, sein präziser Schuss landete im Netz und die Menge jubelte – 1:0 (36.). Im zweiten Abschnitt scheiterten zuerst Michel Harrer (60.) und Sebastian Schweers (61.) auf Seiten der Düsseldorfer, bevor Oliver Hampel für die Entscheidung sorgte. Das von Schweers vorbereitete Tor analysierte sein Coach Frank Zilles später am treffendsten: „Ein tolles Ding, Oliver trifft furztrocken in die Maschen.“

Der dritte Treffer geht zu 50 Prozent auf das Konto des Ex-Wülfrathers Dennis Homann. Seinen Pfostentreffer staubte der zum Saisonende scheidende Asim Kus ab (79.). Eine Minute vor Schluss traf Kus ein zweites Mal und setzte das Leder oben rechts in den Winkel zum 4:0-Endstand.

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