RWE: Weigelt: "Am Aufstieg führt kein Weg vorbei."

og
05. Mai 2004, 11:29 Uhr

Das Zahlenspiel ist einfach überzeugend, der Abstand zur Konkurrenz mächtig, die Menge noch austehender Matches wird immer geringer.

Das Zahlenspiel ist einfach überzeugend, der Abstand zur Konkurrenz mächtig, die Menge noch austehender Matches wird immer geringer. These: Wenn sich Essen den Zweitliga-Deal noch klauen lässt, wäre eine Tracht Prügel fällig. "Irgendwie schon richtig", sieht Ronny Ernst keinen Grund, abzuwiegeln.
Die "Kurve" ist aber immer da - Ernst: "Die nächste schwere Aufgabe heißt jetzt Chemnitz, wir sind noch nicht durch, es geht weiter von Spiel zu Spiel. Wir feiern erst dann, wenn wir es wirklich geschafft haben." Ein echter Sachse denkt nüchtern. Auch Keeper Sascha Kirschstein grübelt: "Jetzt kommt erst die Fahrt zum CFC." Und? Kirschstein blickt sich um: "Naja, wenn wir dort bestehen, wer soll uns dann noch stoppen."
Benny Weigelt, in der letzten Woche groß im RS-Blatt aufgrund seiner Kontakte zur Frankfurter Eintracht, traut sich schon eher, kräftig auf den Tisch zu hauen: "Wenn wir uns das jetzt noch nehmen lassen, dann sind wir selbst schuld." Sein Nachsatz: "Dann haben wir es auch nicht verdient." In der Tat - allerdings sind derartige negative Unkereien mit dem Junioren-Nationalspieler nicht großartig zu machen: "Ich glaube, am Aufstieg führt kein Weg mehr vorbei." Es gibt die Volksweisheit: Glauben heißt, nichts wissen! Allerdings dürfte Weigelt auch das nicht großartig umwerfen. Der Linksfuß: "Es sieht gut aus, schließlich haben wir nach dem Ausgleich immer weiter nach vorne gespielt, wir blieben ruhig, wussten, unsere Chance kommt noch. Man muss geduldig sein, um aufzusteigen." Und? Was ist jetzt mit der Eintracht? "Es gibt Gespräche, aber es gibt auch Treffen mit RWE, warten wir das ab. Erstmal wollen wir alle mit Essen nach oben."

Autor: og

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