Der VfL Bochum II wartet auch nach dem fünften Spiel in Serie weiter auf einen Dreier. Doch die Leistung und das Ergebnis bei Eintracht Trier kann sich sehen lassen.

Trier - Bochum II 0:0

VfL II hat noch sieben Zähler Vorsprung

Krystian Wozniak
09. April 2011, 19:44 Uhr

Der VfL Bochum II wartet auch nach dem fünften Spiel in Serie weiter auf einen Dreier. Doch die Leistung und das Ergebnis bei Eintracht Trier kann sich sehen lassen.

Der VfL-Nachwuchs entführte ein torloses Remis aus dem Moselstadion. „Wir haben uns gegen ein Top-Team sehr gut aus der Affäre gezogen. Alle haben kräftig mit angepackt und wir haben uns dieses Unentschieden verdient“, resümiert VfL-II-Coach Nico Michaty.

Dabei wären die Gäste aus dem Ruhrgebiet nah an einem Sieg gewesen – zumindest wenn der Unparteiische mitgemacht hätte. Mike Hibbeln wurde in der 35. Spielminute von Fabian Ziitlau elfmeterreif von den Beinen geholt und hätte gar die Rote Karte sehen müssen, doch der Referee sah dies anders. „Das war eine klare Notbremse, das hat mir auch mein Trainerkollege Roland Seitz bestätigt. Wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Doch wir sind auch so zufrieden“, wollte Michaty nicht nachkarten.[infobox-right]
Trier: Poggenborg - Cozza, Opoku-Karikari, Cinar (73. Kohler), Drescher - Kuduzovic, Zittlau - Saccone (69. Mvondo), Kraus (79. Eckstein), Meha - Mössner
VfL Bochum II: Esser - Caspari, Kalina, Hrustic, Pellowski - Zech, Mengert (89. Donougher) - Freier, Freiberger (90. Avci), Prokoph - Hibbeln (80. Bari)
SR: Athanassiadis (St. Peter Ording)
GK: Opoku-Karikari, Drescher - Hrustic
Zuschauer: 1970
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Im Endeffekt ging die Punkteteilung auch in Ordnung, denn die Gastgeber hatten in Person von Alban Meha (58.). auch eine sehr gute Einschussmöglichkeit, doch der Eintracht-Goalgetter traf nur das Außennetz. Im Gegenzug hätte Oliver Zech (66.) ebenfalls ein Tor erzielen können. Der VfL-Kapitän blieb jedoch an SVE-Keeper Andre Poggenborg hängen. Michaty: „Wir haben einen wertvollen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Nun sind wir sieben Zähler von der Gefahrenzone entfernt. In den nächsten Spielen müssen wir unbedingt noch etwas holen.“
Ob dem VfL-Nachwuchs dann Slawo Freier, der in Trier 90 Minuten lang für den Zähler mitackerte, dabei sein wird, ist sehr fraglich. Denn der Ex-Nationalspieler befindet sich schon in einer sehr guten Verfassung und könnte demnächst wieder Friedhelm Funkel weiterhelfen. „Ein Riesenkompliment an Slawo. Was der Junge gearbeitet hat, ist schon außerordentlich. Er hat sich für das Team zerrissen.“

Autor: Krystian Wozniak

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