RWE dealt sich durch den Transfermarkt: Verpflichtet wurde der ehemalige dänische Nationalspieler Bjarne Goldbaek, der zuletzt beim FC Fulham in der englischen Premier League auflief.

RWE: Wedau bleibt - Gespräch mit Zimmermann - Goldbaek klar

og
14. Juni 2003, 20:26 Uhr

RWE dealt sich durch den Transfermarkt: Verpflichtet wurde der ehemalige dänische Nationalspieler Bjarne Goldbaek, der zuletzt beim FC Fulham in der englischen Premier League auflief.

RWE dealt sich durch den Transfermarkt: Verpflichtet wurde der ehemalige dänische Nationalspieler Bjarne Goldbaek, der zuletzt beim FC Fulham in der englischen Premier League auflief. "Er liegt mit seinem Salär im Mittelmaß unserer neuen Strukturen", definiert RWE-Präsident Rolf Hempelmann. Der Vertrag des im Oktober 35 Jahre werdenden Ex-Schalkers gilt für die Regionalliga, verlängert sich beim Zweitliga-Aufstieg um ein Jahr. RWE-Trainer Harry Pleß: "Wir waren eigentlich seit März klar. Er kann im Mittelfeld alles spielen, dazu auch auf der Liberoposition." Pleß entspannt: "Die Gespräche waren wirklich gut, der Junge weiß, was er will, für uns ist das ein Glücksfall."
Goldbaek soll nicht der einzige Abschluss sein. Ein ähnliches Renommée-Kaliber wäre auch Kaiserslauterns Harry Koch gewesen, an dem sich RWE versuchte. Der 33-Jährige geht aber zum Zweitligisten Trier. Auch Namensvetter Georg Koch wird Essen als Keeper-Besetzung nachgesagt. Hempelmann: "Weiter können wir noch nichts sagen, dementsprechend legen wir uns auch nicht aus dem Fenster und sprechen von einem Angriff ganz oben." Der ehemalige Kaiserslauterer Goldbaek könnte als Mitspieler auf Andy "Otto" Zimmermann treffen, mit dem auf jeden Fall noch weiter gesprochen werden soll. Hempelmann gibt den Gremientenor wieder: "Er hat nach seinem Kreuzbandriss eine gute Entwicklung gemacht." Auch Pleß lobt: "Man hat in den letzten Matches gesehen, warum Andy oben gespielt hat." Klar ist auf jeden Fall: Marcus Wedau bleibt bis 2004. Pleß: "Das Gefüge darf nicht zerstört werden. Jetzt weiß doch jeder meiner Jungs, was ihn erwartet, jetzt muss jeder einfach psychisch damit umgehen."
Vor allen Dingen beim Auflaufen im Georg Melches-Stadion - Pleß: "Dort kann man in der nächsten Spielzeit 51 Zähler holen, dort müssen wir wieder zur Macht werden. Allerdings muss dafür das Personal stimmen." Pleß kennt die Problematik: "Wir haben jetzt die Aufgabe, ein Team zusammen zu stellen, das die Qualität für den Aufstieg hat, gleichzeitig aber nicht zu viel kostet." Titanen-Maloche. Pleß: "Der Druck wird noch größer, dementsprechend werden wir das Personal auch akribisch unter die Lupe nehmen, es wird keinen Schnellschuss geben." Was er natürlich haben will, macht Pleß deutlich: "Sechs oder sieben Leute mit Goldbaek-Qualität." Aber jünger. Hempelmann bremst, ungern, aber er muss: "Unsere Botschaft nach außen ist deutlich: Wir sparen. Die Arbeit wird dadurch heftig. Die Reihenfolge lautet: Wir bemühen uns um den finanziellen Spielraum, dann um das Personal."
Qualität bedingt auch taktische Variabilität - das Zauberwort Viererkette kursiert. Pleß: "Auch wenn Teams mit drei Spitzen auflaufen, planen wir mit Heiko Bonan vor der Abwehr. Somit hätten wir den gewünschten Druck im Mittelfeld."

Autor: og

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