„Die Nummer eins im Pott sind wir“ durften die RWE Volleys und deren Fans nach dem Match zurecht von sich behaupten. Mit 3:1 setzten sie sich gegen Moers durch.

Volleyball-Bundesliga

Die Nummer eins im Pott ist Bottrop

Desirée Kraczyk
05. Februar 2011, 17:45 Uhr

„Die Nummer eins im Pott sind wir“ durften die RWE Volleys und deren Fans nach dem Match zurecht von sich behaupten. Mit 3:1 setzten sie sich gegen Moers durch.

Durch den Zwei-Punkte-Erfolg ist das Team von Trainer Teun Buijs auch in der Tabelle an Moers vorbei gezogen und belegt nun den vierten Platz in der Volleyball-Bundesliga.

Dafür bedurfte es aber wahrlich eines Kraftaktes – und guten Nerven. Ging der erste Satz noch an die Gäste aus Moers (25:20), lieferten sich die Teams in der mit rund 1000 Zuschauern trotz der ungewöhnlichen Anwurfzeit am Samstagmittag um 14 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllten Dieter-Renz-Halle einen offenen Schlagabtausch. Dafür mussten die Bottroper zunächst eine Aufholjagd starten, denn der MSC legte auch im zweiten Durchgang mit einer 4:1-Führung vor. Erst nach dem zwischenzeitlichen 12:12-Ausgleich bestimmten die Bottroper das Spiel und zogen mit 20:14 davon. Nach einer Schwächephase kämpften sich die Moerser schließlich zurück und schafften den 25:25-Ausgleich. Aller guten Dinge waren anschließend drei. Mit 30:28 ging Satz zwei an die Buijs-Sechs.

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Nach der Zehn-Minuten-Pause setzte die Mannschaft um Kapitän Joram Maan sogleich die starke Leistung fort. Zur ersten technischen Auszeit lagen die RWE Volleys mit 8:4 in Front. Gäste-Coach Chang Cheng Liu kritisierte nach der Partie insbesondere die Schwächen bei der Annahme. Zwar konnten die Moerser zwischenzeitlich auf 9:10 aufschließen, Satz drei ließen sich die Bottroper aber nicht nehmen. Gleich sieben Satzbälle konnte das Heimteam herausspielen. Der zweite Versuch war auch schließlich erfolgreich. Joram Maan schmetterte den Ball zum 25:18.

Nicht minder spannend entwickelte sich der vierte Satz, den der Moerser SC zunächst dominierte. Sijme van Jaarsveld brachte die RWE Volleys beim Stand von 10:10 erstmals ins Führung. Von nun an lieferten sich die Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach drei Matchbällen in Folge für die Bottroper besorgte das Heimteam mit einer engagierten akrobatischen Einlage den erneuten Gleichstand, bevor die Volleys dann mit 29:27 alles klar machten und sich lautstark von den Fans feiern lassen durften.

Autor: Desirée Kraczyk

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