Der VfB Homberg findet einfach nicht in die Spur. Dabei haben die Duisburger auch beim Auftritt gegen den VfB Hüls eigentlich vieles richtig gemacht.

Homberg - Hüls 0:1

"Jetzt wird es erst interessant"

Aaron Knopp
25. Oktober 2010, 12:26 Uhr

Der VfB Homberg findet einfach nicht in die Spur. Dabei haben die Duisburger auch beim Auftritt gegen den VfB Hüls eigentlich vieles richtig gemacht.

Selbst Gäste-Trainer Olaf Thon musste nach dem 1:0-Erfolg eingestehen: „Diese Partie hätte eigentlich keinen Sieger verdient. Trotzdem war es eine gute kämpferische Vorstellung meiner Mannschaft“, befand Hüls-Coach Olaf Thon.
[infobox-right]VfB Homberg: Luft - Kwiaktkowski Steinke, Dammrath, Edu -Harpels, Dragowic, Valenciak, Schiek (46. Ünal), Milaschewski (80. Schmitz) - Bougjdi, Sogolj
VfB Hüls: Rantzow - Narewski, Planhof, Schlüter, Akama-Eseme - Yavuzarslan, Tomaschewski (64. von der Gathen), Mutluer (87. Stondzik), Alpay, Karagülmez - Helwig (58. Gurzinski)
SR: Marcel Klein (Siegburg)
Tor: 0:1 Karagülmez (49.)
Zuschauer: 350[/infobox]
Womöglich hätte die gegen einen gut verteidigenden VfB Homberg aber nur zu einem Punkt gereicht, hätte nicht ein Missverständnis in der Defensive der Hausherren Timur Karagülmez ermöglicht, mit einem Lupfer aus 30 Metern das Tor des Tages zu markieren. „Das war ein klassischer Absprachefehler zwischen Abwehrspieler und Keeper. Wenn der Torwart ‚Torwart‘ sagt, sollte er den Ball auch haben, sonst muss er eben auf seiner Linie bleiben“, moserte Hombergs Trainer Günther Abel.

Mehr hatte der Coach seiner Mannschaft nicht vorzuwerfen. „In der Niederrheinliga waren auch viele Spiele dabei, die wir knapp gewonnen haben. Wir haben im Prinzip keine einzige Chance zugelassen. Aber jetzt sind die Stürmer eben da und nutzen solche Unachtsamkeiten eiskalt. Das ist der Unterschied zwischen dem VfB Hüls und uns.“ Obwohl der Aufsteiger sich weiterhin mit dem letzten Tabellenplatz bescheiden muss, gab sich Abel kämpferisch: „Ich bin sozusagen im Abstiegskampf groß geworden. Jetzt wird es erst richtig interessant!“

Autor: Aaron Knopp

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