Philosophisches aus der Westfalenliga: Ein Remis fühlt sich nach dem Spiel oft ganz anders an, als wenn man sich vor einer Partie eine Punkteteilung ausmalt.

Langscheid/E. - HSV 0:0

"Positiver Trend" trotz vier Spielen ohne Sieg

13. September 2010, 13:07 Uhr

Philosophisches aus der Westfalenliga: Ein Remis fühlt sich nach dem Spiel oft ganz anders an, als wenn man sich vor einer Partie eine Punkteteilung ausmalt.

Davon konnte Samir Habibovic nach dem torlosen Remis in Langscheid/Enkhausen ein Lied singen: „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden absolut zufrieden gewesen, nach der Partie beim SuS Langscheid/Enkhausen sieht es aber anders aus“, lautete das Fazit des Trainers des Hombrucher SV.
[infobox-right]Langscheid/E.: Wiesehöfer - Gönülal, Juchum, Meyer, Huff - Hunecke, Krämer, Bertelt, Schuberth - Tanevski (54. Rademacher), Schmidt (90. Borchmann).
Hombruch: Braun - Engel, E. Konya, Secgel - A. Konya, Matlik, Szugfil, El-Hossaini - Ribeiro, Aruna, Doric.
Schiedsrichterin: Regina Heim (Olpe).
Zuschauer: 100.[/infobox]
Der Vorjahres-Aufsteiger ist nun seit vier Partien sieglos, für den Coach ist das aber kein Negativtrend: „Nein, das Spiel am Sonntag muss man sogar positiv einordnen, wenn man bedenkt, wie groß der personelle Notstand bei uns ist.“ Sogar Co-Trainer Sead Sabotic hatte deshalb auf der Ersatzbank der Dortmunder Platz nehmen müssen.

Dass es nichts mit dem zweiten Auswärtsdreier (nach dem 2:0-Sieg in Olpe) wurde, war aber weniger seine Schuld, sondern eher auf die mangelhafte Chancenauswertung zurückzuführen. Habibovic: „Nach zwei dicken Möglichkeiten in der ersten Viertelstunde hatten erst Artur Matlik in der 78. und wenig später auch Kenan Doric die Möglichkeit, alles für uns klar zu machen.“

Aber das ist für den 34-Jährigen kein Grund, Trübsal zu blasen: „Wenn wir so weitermachen, werden wir uns da unten rauskämpfen, ganz sicher.“

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