Gegen den ETB Schwarz-Weiß musste der Aufsteiger aus Wegberg Beeck Lehrgeld bezahlen. Trotz langer Führung hieß es am Ende 1:2 aus Sicht der Gastgeber.

W'berg Beeck - ETB 1:2

Joker Pappas trifft im Doppelpack

Axel Schulten
30. August 2010, 13:18 Uhr

Gegen den ETB Schwarz-Weiß musste der Aufsteiger aus Wegberg Beeck Lehrgeld bezahlen. Trotz langer Führung hieß es am Ende 1:2 aus Sicht der Gastgeber.

Bis zur 82. Minute führte der FC mit 1:0, doch dann schlug Essens Joker Christos Pappas gleich doppelt zu und sicherte den Gäste den 2:1 (1:0)-Auswärtssieg. „Meine Jungs haben nicht aufgegeben und den Erfolg erzwungen“, freute sich ETB-Trainer Dirk Helmig. „Wir haben immer nach vorne gespielt und das Team hat sich selbst belohnt.“

Die Hausherren versteckten sich im ersten Durchgang nicht, sondern machten den Essenern das Leben schwer. „Uns hat die Spritzigkeit gefehlt“, wusste Helmig. Doch es dauerte bis zur 56. Minute, ehe sich der Neuling für seine Mühen belohnte. Johannes Walbaum ließ mit einem Kopfball aus fünf Metern ETB-Torwart Tobias Ritz keine Chance.
[infobox-right]FC Wegberg Beeck: Rodemers - Mert, Rrustemi, Ajani, Klinger - Puhl (87. Back), Walbaum, Zajas, Bischoff - Zaanani (82. Berkigt), Pozder (73. Schnitzler).
ETB SW Essen: Ritz - Grallert, Schweer, Losing, C. Zeh - Schulitz, M. Zeh, Yilmaz, Schulz (66. Pappas) - Westerhoff, Hecht.
SR: Benjamin Schäfer (Herten).
Tore: 1:0 Walbaum (56.), 1:1 Pappas (82.), 1:2 Pappas (90.+3, Handelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Klinger (90., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 300.[/infobox]
Doch die Gäste gaben nicht auf, erhöhten die Schlagzahl und Pappas besorgte mit einem Volley-Schuss in die rechte untere Ecke den 1:1-Ausgleich (82.). In der Nachspielzeit entschied dann der eingewechselte René Schnitzler mit einem Handspiel im eigenen Strafraum die Partie zu Gunsten des ETB. Nachdem Heinrich Losing noch am Mittwoch vom Punkt aus vergeigt hatte, schnappte sich Torschütze Pappas selbstbewusst das Leder und markierte das 2:1 (90.+3). FC-Coach André Sieberichs war sauer: „Ich bin absolut unzufrieden, denn wir haben über 90 Minuten ein gutes Match gezeigt und nur durch zwei dumme Fehler verloren.“

Helmig war indes zufrieden: „Im zweiten Durchgang haben wir permanent dann das Tempo erhöht, auch wenn uns der Gegentreffer erst einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich bin froh, dass die Jungs immer an sich geglaubt und dafür auch die Ernte eingefahren haben.“

Autor: Axel Schulten

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