Die Bedingungen sind offensichtlich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht.

FC Bayern darf beim Herrscher von Dubai trainieren

09. Januar 2007, 13:48 Uhr

Die Bedingungen sind offensichtlich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht.

Die Bedingungen sind offensichtlich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Auf Einladung des Herrschers von Dubai wird Fußball-Bundesligist Bayern München bis zum Rückflug am Samstag alle Trainingseinheiten auf dem weitläufigen Sportgelände des königlichen Palastes absolvieren. Am Dienstag durfte der deutsche Rekordmeister als erste Sport-Mannschaft überhaupt die Anlage erstmals nutzen, im Anschluss erfolgte das Angebot von Scheich Mohammed Bin Rashid, den exquisiten Fußballplatz auch in den folgenden Tagen zu nutzen. `Wir haben uns offensichtlich gut benommen´, sagte Münchens Mediendirektor Markus Hörwick zum Angebot des neuen Herrschers von Dubai. Das Entgegenkommen gründet sich vermutlich auf eine Geste der Bayern aus dem Jahr 2004, als sie bei einem Testspiel während ihres ersten Aufenthalts in Dubai einen der zwei Söhne von Bin Rashid für eine Viertelstunde lang mitspielen ließen.

Hamdan Bin Rashid hatte sich zuvor als Bayern-Fan zu erkennen gegeben. Die Herrscherfamilie von Dubai ist grundsätzlich als sehr sportlich bekannt. Am Dienstagvormittag wurden die Bayern erstmals auf das streng abgeschirmte Palastgelände unweit ihres Hotels gefahren. Neben der königlichen Residenz befinden sich dort außergewöhnlich großzügige Anlagen für zahlreiche Sportarten. `Das war schon erstaunlich, wenn man das sieht´, berichtete Nationalspieler Lukas Podolski. Einem Vergleich mit den Anlagen des Emirs halte nicht einmal das Trainingsgelände des FC Bayern stand, sagte Hörwick mit einem Schmunzeln: `Da können wir nicht mithalten.´

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