Krefeld Pinguine: Manager bei Duisburger Füchsen im Gespräch

Franz Fritzmeier dementiert – noch

mt
03. Februar 2007, 23:59 Uhr

Sein Satz: „Ich werde in der kommenden Saison nicht arbeitslos sein“, hatte in den letzten Wochen die Vermutung nahe gelegt, dass Franz Fritzmeier, Manager der Krefeld Pinguine mit Vertrag bis zum Saisonende, ein Angebot der Schwarz-Gelben zur Vertragsverlängerung gar nicht mehr benötigt, weil er sich längst für den Wechsel zu einem anderen Team entschieden hat. Am letzten Donnerstag meldete nun eine Fachzeitschrift, dass Fritzmeier zu seinem früheren Arbeitgeber EV Duisburg wechseln wird.

„Es ist derzeit noch alles offen. Für mich hat derzeit Priorität, mit den Krefelder Pinguinen die Play-offs zu erreichen“, will sich Fritzmeier, der angibt, auch ein Angebot der Pinguine zu besitzen, öffentlich noch nicht festlegen. „Ich treffe die Entscheidung in den nächsten zwei bis drei Wochen. Schließlich muss es dann mit der Saisonplanung losgehen.“ Dass die Entscheidung in Richtung Duisburg fallen dürfte, lässt sich auch an Statements aus Duisburg ablesen, wenngleich hier eine Bestätigung ebenfalls nicht zu bekommen ist. „Noch ist nichts unterschrieben. Es gibt viele Kandidaten“, hält sich auch EVD-Chef Ralf Pape weiterhin bedeckt, weiß aber, „dass Franz Fritzmeier eine gute Lösung für uns wäre“.

Auch wenn es einst ab und an Reibungspunkte gab, kann sich Füchse-Trainer Didi Hegen Fritzmeier ebenfalls gut als Nachfolger von Uli Egen vorstellen. Kein offizielles Statement gab es bisher aus dem Lager der Pinguine. Den finanziell derzeit nicht auf Rosen gebetteten Pinguinen würde es helfen, wenn Fritzmeier geht und sein in Diensten der Stadt Krefeld stehender Vorgänger Rüdiger Noack die Sache nach Feierabend quasi für ein Taschengeld wieder erledigen würde. Dem Vernehmen nach sekundierte Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer ihm wohl gesonnenen Medienvertretern, dass Fritzmeier ein für Krefelder Verhältnisse stattliches Salär bezieht und die meisten Verpflichtungen im vergangenen Jahr über das Trainergespann vorbereitet worden wären.

Letzteres ist eine interessante Deutung der Tatsache, dass Jiri Trainer Ehrenberger und der Berater der meisten Pinguine- Spieler, Jaro Tuma, einst Landsleute waren. Bereits in der Zeit vor Ehrenberger standen Tuma-Spieler in Krefeld unter Vertrag und der heute in der Schweiz lebende Agent hat seine Klienten bisher stets mit Gewinn von Krefeld zu anderen Vereinen bringen können, zuletzt Robert Müller…

Autor: mt

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