18.02.2018

Schalke

Embolo: "Mein Tor geht auch an den Videoanalysten"

Foto: Firo

Breel Embolo erzielte beim Schalker 2:1-Sieg gegen Hoffenheim das zweite Tor. Im Interview verrät er: Der Tipp kam vom Videoanalysten.

Wie erstaunt waren Sie, als Ihr erstes Tor gegen Hoffenheim wieder aberkannt wurde?
Breel Embolo: Ganz ehrlich: Ich habe das im ersten Moment gar nicht so mitbekommen, dass das Tor nicht zählte, und dann rollte der Ball auf einmal schon wieder. Da konnte ich gar nicht groß darüber nachdenken, nur weiterspielen.

Wussten Sie denn, warum das Tor nicht gezählt hat?
Zuerst gar nicht. Weil es direkt weiter ging, gab es ja gar nicht groß Zeit, um darüber zu reden. Ich habe mir wohl gedacht, dass es wahrscheinlich abseits war. Aber bei meinem zweiten Tor hat der Schiedsrichter dann zu mir gesagt: Diesmal kann ich nicht abseits pfeifen (lacht)

Waren Sie zuerst verärgert, dass der Video-Assistent eingegriffen hat?
Es gab in dieser Saison viele Szenen, in denen der Videobeweis für uns gesprochen hat - jetzt gab es eine gegen uns, aber man muss fairerweise sagen, dass die Entscheidung richtig war, deswegen kann ich auch damit leben. Es war Abseits, wenn auch knapp.

Kurze Zeit später haben Sie dann aber doch noch Ihr Tor erzielt. Wie haben Sie dem Hoffenheimer Vogt den Ball abgeluchst?
Wir hatten am Donnerstag eine sehr gute Videoanalyse vom Gegner, deswegen geht das Tor zu 80 Prozent auch an unseren Videoanalysten, an den Trainerstaff und an die gesamte Mannschaft. Denn wir haben gewusst: Der Vogt ist ein sehr, sehr guter Spieler, ein mutiger Spieler, der aber ein paar Mal ein bisschen zu mutig ist - daraus wollten wir Kapital schlagen. Deswegen war es genau unser Matchplan, bei diesen Szenen so heranzugehen - ich war nur der Glückliche, der seinen Fuß dazwischen bekam.

Wie bewerten Sie insgesamt den Schalker Sieg?
Ich bin erleichtert - wir haben drei Punkte zu Hause behalten, einen großen Schritt nach vorne gemacht und spielerisch sehr viel Spaß gehabt auf dem Platz.

Autor: Manfred Hendriock

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