11.01.2018

Köln II

Stammspieler weg, U19-Mittelrheinliga-Knipser kommt

Foto: Thorsten Tillmann

Der Regionalligist 1. FC Köln II verliert im Abstiegskampf einen seiner Stürmer.

Der 30-jährige Michael Klauß wechselt in die Regionalliga Süd-West zu den Stuttgarter Kickers. Der Sportliche Leiter der Kickers, Martin Braun, zeigt sich über den Transfer erfreut: „Wir sind sehr glücklich, dass wir Michael Klauß verpflichten konnten. Wir sind davon überzeugt, dass er uns mit seiner langjährigen Erfahrung und seiner Qualität, die er bereits bewiesen hat, sofort weiter helfen wird. Wir haben eine talentierte, junge Mannschaft. Gleichzeitig haben wir erkannt, dass wir auf den wichtigen Positionen erfahrene und stabilisierende Spieler benötigen. Mit Feisthammel und Klauß konnten wir diese nun zu für uns tragbaren Konditionen unter Vertrag nehmen. Dies wird auch unsere Leitlinie für künftige Planungen sein: eine gute Mischung aus hochtalentierten Nachwuchskräften einerseits und erfahrenen Spielern andererseits.“

Für die Kölner bedeutet der Abgang einen herben Verlust, verlässt mit dem Routinier doch ein wichtiger Stammspieler den Verein. In 19 Partien kam er in dieser Saison zum Einsatz, schoss dabei drei Tore. Die Kölner stecken nach 19 Begegnungen tief im Keller der Tabelle. Zwei Punkte beträgt der Abstand auf das rettende Ufer.

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Und der Klassenerhalt soll auf jeden Fall gelingen. Stefan Ruthenbeck, Trainer der Kölner Profis, erklärte gegenüber dem Kölner "Express": „Es ist unsere Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass die Amateure nicht absteigen. Die zweite Mannschaft in der Regionalliga ist klarer Teil des Nachwuchskonzepts."

Köln II holt neuen Stürmer aus Bergisch-Gladbach

Daher haben die Kölner auch schon einen neuen Angreifer verpflichtet. Kaan Calskaner kommt aus der U19 von Bergisch-Gladbach, hier schoss er in der Mittelrheinliga 19 Tore. Zudem werden einige der Talente, die zuletzt bei den Profis mittrainieren durften, wieder zur U21 wechseln. Verteidiger Filip Kusic und Mittelfeldspieler Anas Ouahim sollen helfen, das Team mit den zuletzt bei den Profis gesammelten Erfahrungen zum Klassenerhalt zu führen.

Durch die neue personelle Situation bei den Profis kann es zudem sein, dass weitere Akteure die U21 in der Regionalliga unterstützen werden. Denn Ruthenbeck ist der derzeitige Kader zu groß.

Autor: Christian Brausch

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