Der 1. FC Köln hat eine desaströse Hinrunde mit nur sechs Punkten auf dem letzten Platz der Bundesliga beendet. Bisher wurde mit Stuttgarts Stürmer Simon Terodde ein neuer Spieler verpflichtet.

1. FC Köln

Nach Terodde sollen weitere Neue kommen

Christian Brausch
05. Januar 2018, 10:51 Uhr
Foto: firo

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Der 1. FC Köln hat eine desaströse Hinrunde mit nur sechs Punkten auf dem letzten Platz der Bundesliga beendet. Bisher wurde mit Stuttgarts Stürmer Simon Terodde ein neuer Spieler verpflichtet.

Doch dabei soll es vermutlich nicht bleiben. Die Liste der Positionen, wo der FC nachlegen müsste, ist lang. Hinten rechts, auf den offensiven Außen oder im zentralen Mittelfeld benötigt das Schlusslicht Verstärkungen.

Doch der neue Kölner Sportchef Armin Veh hat bereits verdeutlicht, dass nur Spieler verpflichtet werden, die auch bereit sind, im Sommer mit in die 2. Bundesliga zu gehen, sollte der Abstieg nicht vermieden werden können. Nur für ein halbes Jahr werde man keine Spieler verpflichten.

Ein Rechtsverteidiger soll kommen

Auf der Prioritätenliste der Kölner soll aktuell ein Rechtsverteidiger ganz oben stehen, da Lukas Klünter offensiver eingeplant wird, dann mit Pawel Olkowski nur noch ein gelernter Rechtsverteidiger zur Verfügung stünde. Veh soll bereits einen Wunschkandidaten haben.

An Rafals Stelle würde ich nicht ins Ausland wechseln
Radoslaw Gilewicz

Auf der linken Außenbahn wurde zuletzt Rafal Kurzawa als Zugang gehandelt. Sein Vertrag bei Górnik Zabrze läuft im Sommer aus, eine Ablöse könnte der polnische Klub nur noch im Winter generieren. Auch der SC Freiburg soll Interesse an dem 24-Jährigen haben. Geht es nach Radoslaw Gilewicz, Ex-Profi des Karlsruher SC und des VfB Stuttgart, dann wäre die Verpflichtung von Kurzawa aktuell kein perfekter Schachzug. Gegenüber der polnischen Sportzeitung "Przeglad Sportowy" erklärte er: "An Rafals Stelle würde ich nicht ins Ausland wechseln. In der Bundesliga könnte er durchfallen. Er hat einen hervorragenden linken Fuß, seine große Stärke sind die Standards, aber er muss noch an vielen Dingen arbeiten. Der 1. FC Köln benötigt vor allen Dingen schnellere und bessere Spieler. Zudem Spieler, die physisch sehr stark sind. Kurzawa muss zudem taktisch noch sehr viel lernen."

Sollte der FC auf dieser Position keinen neuen Spieler finden, kann Trainer Stefan Ruthenbeck trotzdem positiver gestimmt in die Rückrunde starten. Denn mit Jonas Hector, Claudio Pizarro, Simon Zoller, Nikolas Nartey, Sehrou Guirassy und Yuya Osako sind viele Akteure zurück auf dem Trainingsplatz. Und auch Dominic Maroh, Jhon Cordoba und Joao Queiros haben mit ersten leichten Einheiten begonnen.

Autor: Christian Brausch

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