Janßen-Elf in Düsseldorf unter Zugzwang

16.08.2017

VfB Homberg

Janßen-Elf in Düsseldorf unter Zugzwang

Foto: Tanja Pickartz

Oberligist VfB Homberg muss am Mittwochabend beim SC West antreten. Nach der Auftaktniederlage gegen Baumberg wartet erneut keine leichte Aufgabe auf das Janßen-Team.

Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen die Sportfreunde Baumberg bemühen sich die Oberliga-Fußballer des VfB Homberg heute Abend in der Landeshauptstadt um die ersten Punkte. Um 19.30 Uhr spielt der VfB auf dem Kunstrasenplatz an der Schorlemerstraße gegen den SC Düsseldorf-West.

„Das ist der nächste starke und gut besetzte Gegner für uns“, verweist VfB-Trainer Stefan Janßen auf die Qualität des Gegners. Die Düsseldorfer stellten ihre Klasse bereits am ersten Spieltag eindrucksvoll unter Beweis. Das Team von Trainer Markus John gewann 4:1 beim letztjährigen Vizemeister Schonnebeck. Simon Deuß steuerte drei Treffer zum Sieg der Düsseldorfer bei. Seine Kreise wollen die Homberger heute Abend durchbrechen.

Weitgehend auf Augenhöhe

Stefan Janßen erwartet von seiner Mannschaft, dass sie an die gute Leistung aus dem Baumberg-Spiel anknüpft. Zwar gingen am vergangenen Sonntag die Punkte an den Gegner, aber der VfB-Trainer sah „nichts, was ich meiner Mannschaft vorwerfen könnte.“ Über weite Strecken bewegte sich der VfB mit dem hochkarätig besetzten Gegner auf Augenhöhe, geriet dann aber doch in Rückstand, weil sich in der entscheidenden Situation die individuelle Klasse des Gegners auszahlte.

Allerdings hat der VfB noch Luft nach oben. Vor allem in der Offensive. Die Homberger erspielten sich zwar Chancen, großen Druck verspürten die Baumberger aber nur selten. Stürmer Julien Rybacki war einer von drei Neuzugängen, die auf Anhieb einen Platz in der Startelf erhielt. Der frühere MSV-Spieler konnte sich noch nicht wie erhofft in Szene setzen.

Die Homberger hoffen, dass sie noch rechtzeitig die Freigabe von Neuzugang Ferdi Acar erhalten. Da der Mittelfeldspieler aus Kerkrade kommt, ziehen sich die Formalitäten hin. VfB-Funktionär Wolfgang Graf: „Wir sind schon eine Woche an der Sache dran. Da es ein internationaler Wechsel ist, dauert es so lange.“

Autor: Dirk Retzlaff

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