Vor rund einer Woche stellte Alemannia Aachen zwei Neuzugänge von den Sportfreunden Siegen vor. Manuel Konaté Lueken und Arda Nebi wechseln aus dem Siegerland in die Kaiserstadt.

Aachen

Nebi hat für die Alemannia auf Geld verzichtet

Krystian Wozniak
30. Mai 2017, 09:30 Uhr

Foto: privat

Vor rund einer Woche stellte Alemannia Aachen zwei Neuzugänge von den Sportfreunden Siegen vor. Manuel Konaté Lueken und Arda Nebi wechseln aus dem Siegerland in die Kaiserstadt.

Vor allem Nebi, der trotz des Siegener Abstiegs, mit acht Toren und drei Vorlagen auf sich aufmerksam machen konnte, hatte auch andere, lukrativere Angebote vorliegen. "Ich hätte woanders sicherlich mehr Geld verdienen können. Aber nach den Gesprächen mit Aachens Trainer Fuat Kilic war für mich schnell klar, dass es zur Alemannia gehen wird", erklärt der Flügelflitzer. Neben Aachen hatte nach unseren Informationen allen voran der SC Wiedenbrück großes Interesse an dem ehemaligen Erkenschwicker.

Man unterhält sich viel mit anderen Spielern und ich weiß, dass vor allem Rot-Weiss Essen, Waldhof Mannheim und eben Alemannia Aachen etwas andere Vereine sind. Das sind Klubs denen man eigentlich nicht absagt
Arda Nebi

Geht es nach Nebi, dann gibt es in den fünf Regionalligen Deutschlands nur drei Klubs, die viel mehr als das liebe Geld zu bieten haben. "Man unterhält sich viel mit anderen Spielern und ich weiß, dass vor allem Rot-Weiss Essen, Waldhof Mannheim und eben Alemannia Aachen etwas andere Vereine sind. Das sind Klubs denen man eigentlich nicht absagt. Es wird eine Ehre für mich sein für die Alemannia-Fans aufzulaufen", ist der 26-jährige Nebi voller Vorfreude.

Dass es für ihn ab dem 1. Juli nach Aachen geht, hat er auch seinen Beratern Osman Sahan und Orhan Akmaz von der Spieleragentur "Players & More Sportmanagement GmbH" zu verdanken. "Es gibt Spielerberater, die einem viel versprechen und erzählen und dann gibt es Agenten, die Wort halten und vor sich vor allem auch um die Spieler kümmern. Zu der zweiten Kategorie gehören Osman und Orhan. Sie haben den Kontakt zur Alemannia hergestellt und mir den nächsten Schritt ermöglicht."

Noch ist es laut Nebi zu früh, irgendwelche Ziele für die neue Saison herauszugeben. Aber für Nebi ist auch klar: "Die Alemannia steckt zwar in der Insolvenz und muss kleinere Brötchen backen. Aber diese Situation kann auch eine große Chance sein. Es ist ein Neuanfang. Wir werden gemeinsam mit den Fans versuchen das Beste für Aachen rauszuholen."

Autor: Krystian Wozniak

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