24.11.2009

SC Verl: Wettskandal

Zwei Kicker wurden suspendiert

Allem Anschein nach ist der SC Verl tatsächlich in den Wettskandal verwickelt. Spieler sollen 20.000 Euro für die Niederlage gegen Köln II erhalten haben.

Beim SC Verl ist nichts mehr so, wie es noch vor einigen Tagen war. Seit den ersten Gerüchten um eine angebliche Manipulation der Partie gegen den 1. FC Köln II (0:1) am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison, die Ihsan Kalkan durch ein Eigentor entschied, steht der Klub aus Ostwestfalen im Fokus der Öffentlichkeit. Und die Vorwürfe scheinen sich zu bestätigen.

"Das ist eine ganz schwere Situation für uns", berichtet SCV-Coach Reimund Bertels, der bestätigen kann: "Es ist so, dass wir auf der Liste draufstehen, auch wenn wir noch keine konkreten Informationen von der Staatsanwaltschaft oder der DFL bekommen haben."

Jedoch scheinen sich die Manipulations-Gerüchte inzwischen zu bestätigen. Bertels kündigte jedenfalls schon einmal an: "Wir werden hier in den kommenden Tagen Klarschiff machen. Wir sind auch schon tätig geworden und haben auch das ein oder andere herausgefunden." Auf Details wollte der Trainer zwar nicht eingehen, er kündigte aber an: "Wir werden in Kürze reagieren."

Angeblich sollen mehrere Spieler des SC Verl für die Niederlage gegen die Kölner Reserve insgesamt 20.000 Euro von Wettbetrügern erhalten haben.

Mittlerweile hat der Verein auch reagiert und die Spieler Patrick Neumann und Tim Hagedorn vom Spiel- und Trainingsbetrieb suspendiert. Der Klub hat seine Erkenntnisse nach Rücksprache mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Ermittlungsbehörden zu Protokoll gegeben.

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