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Alemannia Aachen
So sieht Helmes sein Team vor dem Münster-Spiel

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Patrick Helmes (rechts) will mit Alemannia Aachen einen ordentlichen Saisonstart hinlegen.
Foto: Thorsten Tillmann

Alemannia Aachen startet in der Regionalliga am Samstag gegen Preußen Münster. Eine schwierige Aufgabe zum Auftakt für Coach Patrick Helmes und seine Schützlinge.

Beim Blick auf die zurückliegende Vorbereitung von Regionalligist Alemannia Aachen ist Trainer Patrick Helmes grundsätzlich mehr als zufrieden. Die Tormaschinerie lief zum Teil auf Hochtouren, sodass sogar Westfalen-Oberligist RSV Meinerzhagen im Test mit 8:0 vom Feld gefegt wurde.

"Wir haben eine komplett neue Mannschaft und sehr viel verändert. Dafür war das häufig schon recht ansehnlich, was die Jungs gezeigt haben. Wir haben einen ordentlichen Weg eingeschlagen und die Mannschaft ist sehr lernwillig", konstatiert der Ex-Profi im RevierSport-Interview.

Lediglich die Niederlage am vergangenen Samstag gegen den FSV Frankfurt (0:1) stößt Helmes noch etwas bitter auf. "Da haben wir zum ersten Mal gesehen, was es bedeutet, wenn wir nicht alles auf den Platz bringen. Daran sieht man, dass unser Entwicklungsprozess definitiv noch nicht abgeschlossen ist", resümiert der 37-Jährige, ohne dabei zu große Sorgenfalten zu bekommen. Das Fitness-Level seiner Spieler hält Helmes angesichts des schmalen Kaders für äußerst wichtig. "Jede Verletzung tut uns weh, deshalb ist das von hoher Bedeutung", unterstreicht der ehemalige Stürmer von Bundesligisten wie unter anderem Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln.

Gegen Münster selbstbewusst auftreten

Zum Auftakt der Meisterschaft erwartet die Alemannen ein wahrlicher Härtetest. Am kommenden Samstag gastiert Aachen beim Aufstiegs-Aspiranten Preußen Münster. Natürlich weiß Helmes um die Schwierigkeit dieser Aufgabe gleich zu Beginn. "Wenn ich ehrlich bin, ist es mir aber komplett egal, an welchem Spieltag wir gegen Münster spielen. Das müssen wir ja sowieso zwei Mal. Wir haben einfach Bock auf ein Spiel mit richtig geiler Kulisse", erklärt der Teamchef humorvoll.

Am vergangenen Sonntag hatte Helmes mit seinem Trainer-Gespann ein letztes Mal die Möglichkeit, Münster ausgiebig zu studieren. Die Westfalen lieferten dem VfL Wolfsburg - eine weitere Helmes-Station zu aktiven Zeiten - einen engen Pokal-Kampf. Letztendlich hatten die Niedersachsen nach 120 Minuten das bessere Ende für sich (3:1). Doch der Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1 fiel erst in der Nachspielzeit.

Da der VfL und Coach Mark van Bommel mit sechs Wechseln einen Verstoß gegen die Pokal-Regularien begingen, könnte den Preußen ein Weiterkommen im Nachhinein allerdings doch noch zugesprochen werden.

"Natürlich haben wir das Spiel gesehen. Es war wie so oft im Pokal. Wolfsburg hätte Münster in der ersten Halbzeit in die Schranken weisen können. Doch das Blatt hat sich in der zweiten Halbzeit gewendet, weil Münster viel investiert hat", analysiert Helmes den Pokalfight. "Die Voraussetzungen gegen uns sind aber andere. Wir werden versuchen, bei diesem ambitionierten Gegner gar keine Euphorie aufkommen zu lassen. Wir wollen ein Gegner sein, der das Duell sucht und Nadelstiche setzt", versichert der Alemannia-Coach.

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