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TSV vs. VfB
Rankl schlägt Fleßers im Duell der Routiniers

Foto: Kleintges-Topoll

Homberg-Stürmer Danny Rankl hatte nach dem 3:1-Sieg beim TSV Meerbusch Grund zum Jubeln, Meerbuschs Robert Fleßers blickte trotz der Pleite positiv nach vorne.


Es lief die 42. Spielminute, als Danny Rankl wie so oft in seiner Karriere wieder Mal frei vor dem Tor des Gegners stand. Sein zwischenzeitliches 2:0 brachte den VfB Homberg nicht nur auf die Siegerstraße, sondern auch in eine mehr als aussichtsreiche Position. Der Mega-Lauf der Duisburger mit 25 von 27 möglichen Punkten und bereits acht Zählern Vorsprung auf Platz zwei hält weiter an. Trotzdem blieb auch der ehemalige Stürmer des KFC Uerdingen bescheiden.

„Kann so weiter gehen“, grinste der 29-Jährige, der sich mit einem Aufstieg in die Regionalliga bestens auskennt. 2017 stieg der Stürmer mit dem KFC Uerdingen in die vierte Liga auf und darf nun auch bei seinem aktuellen Arbeitgeber von einer erneuten Oberligameisterschaft träumen. Seit Januar trägt Rankl das Trikot des VfB Homberg und konnte sich in der noch jungen Saison bereits fünf Mal in der Torschützenliste eintragen und so zum erfolgreichen Lauf des VfB beitragen. „Es ist eine Momentaufnahme. Die ist einzigartig und geil. Aber die Saison geht noch sehr lange, wir genießen den Moment“, sagte Rankl, der einen anderen Routinier am Samstag besiegen konnte.

Das Video zum Spiel: Präsentiert von Soccerwatch und RevierSport:

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Robert Fleßers, der in der vergangenen Saison noch bei Rot-Weiß Oberhausen unter Vertrag stand, schnürt seit dieser Saison die Schuhe für den TSV Meerbusch. Seine Rolle beim TSV definierte der ehemalige Profi so: „Ich wollte nicht ganz mit dem Fußballspielen aufhören. Dann ist es gut, dass ich hier vor allem die jungen Spieler an die Hand nehmen und ihnen mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann“, sagte Fleßers, der sich dennoch ein wenig über die Topspielniederlage ärgerte.

„Wir haben sehr viel selber in der Hand und müssen an unserer Effektivität arbeiten. Dann holen wir auch unsere Punkte“, analysierte der 31-Jährige. Am Sonntag agierte der flexible Defensivmann in der Abwehr, doch das kann sich in Zukunft auch wieder ändern. „Ich spiele da, wo ich am wichtigsten bin und wo ich die Mannschaft weiterbringen kann“, resümierte der Meerbuscher, der mit seinem Team eine möglichst sorgenfreie Saison spielen möchte.

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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