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Oldenburgs Abwehrchef
"RWE ist die selbe Kategorie wie Dresden oder 1860"

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Oldenburgs Abwehrchef: "RWE ist die selbe Kategorie wie Dresden oder 1860"
Foto: firo

Der VfB Oldenburg empfängt am Sonntag (13 Uhr, RevierSport-Liveticker) Rot-Weiss Essen zum Aufsteiger-Duell in der 3. Liga. Für den VfB-Abwehrchef ist es ein besonderes Spiel.

Oliver Steurer ist in Gelsenkirchen geboren und im Stadtteil Heßler, unweit der Grenze zu Essen, aufgewachsen. Am Sonntag (13 Uhr, RevierSport-Liveticker) trifft er mit dem VfB Oldenburg auf Rot-Weiss Essen.

Der 27-jährige Innenverteidiger und heutige Abwehrchef der Oldenburger hat im Nachwuchs neben Borussia Dortmund und Schalke 04 auch für Rot-Weiss Essen gespielt. Kein Wunder, dass es am Sonntag für Steurer zu einem besonderen Wiedersehen kommt.

Über die Seniorenstationen ETB SW Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Borussia Dortmund II, 1. FC Heidenheim, Preußen Münster und MSV Duisburg landete Steurer schließlich im vergangenen Sommer in Oldenburg. Hier hat er bisher alle Spiele von Beginn an bestritten und wurde auch nur ein einziges Mal ausgewechselt. Der Gelsenkirchener ist eine echte Konstante im Team von Trainer Dario Fossi.

RevierSport hat vor dem Aufeinandertreffen gegen Rot-Weiss Essen mit Steurer gesprochen.

Oliver Steurer über...

... das RWE-Spiel: "Viele der Jungs, die in der 3. Liga noch nicht gespielt haben, freuen sich ganz besonders auf solche Duelle. Wenn Rot-Weiss Essen kommt, dann reisen viele Fans mit und auch die Heimfans kommen zahlreicher als sonst ins Stadion. RWE zieht einfach. Essen ist die selbe Kategorie wie Dynamo Dresden oder 1860 München. Das sind einfach besondere Spiele in der 3. Liga. Auch wir freuen uns und sind heiß auf Sonntag."

... seine persönlichen Gefühle vor der Essen-Partie: "Rot-Weiss Essen ist ein richtig geiler Klub. Aus Gelsenkirchen-Heßler hatte ich keine zehn Minuten zum Stadion und Trainingsgelände. Damals sind wir mit der U19 aus der Bundesliga abgestiegen und, so weit ich mich erinnern kann, erhielt nur unser Kapitän Marco Beier einen Vertrag für die Profimannschaft. Ich habe bis heute einige Kollegen, die in Essen wohnen, deshalb sind mir die Stadt und der Verein immer präsent."

... seine Anfänge im Seniorenfußball: "Ich bin dann aus der U19 von RWE in die Oberligamannschaft des ETB gewechselt. Zunächst wollte ich das nicht so recht wahrhaben, dass ich in Zukunft Oberliga spiele. Aber mein Berater hat mir klar gemacht, dass das das Beste für mich sein würde. Und so kam es auch. Der damalige ETB-Trainer Mircea Onisemiuc funktionierte mich vom Links- zum Innenverteidiger um und nach nur einem Jahr ging es weiter zu RWO."

... seine bisherige Oldenburger Zeit: "Nun bin ich nach einigen Stationen beim VfB gelandet und bin sehr glücklich. Ich kenne die Stadt ja aus den Ferien, da meine Eltern seit vielen Jahren ein Ferienhaus hier besitzen. Aber ich wohne dort nicht, habe mir eine Wohnung gesucht. Ich wurde hier von Tag eins super aufgenommen und habe mich schon nach zwei Wochen so gefühlt, als ob ich drei Monate in Oldenburg wäre. Man kann den Verein mit meinem Ex-Klub Rot-Weiß Oberhausen vergleichen. Hier ist alles etwas familiärer und entspannter. Das gefällt mir."

... die aktuelle sportliche Lage: "Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden. Die Intensität hat zuletzt gefehlt und daraus resultierten dann vier Niederlagen. Wir wollen in der Regel Fußball spielen und pressen. Aber wir müssen auch mal Spiele einfach zu Null ziehen. Nach vorne können wir immer einen machen. Nach dem Freiburg-Spiel hat unser Trainer Selbstkritik geübt und uns damit geschützt. Aber im Endeffekt haben wir es verbockt und waren einfach nicht mutig. Da haben wir keine Eier gezeigt."

... die Devise für das Essen-Spiel: "Die letzten Spiele vor der WM-Pause sind extrem wichtig für uns als Mannschaft, für den ganzen Verein. Da müssen wir punkten. Gegen Essen gilt es wieder Vollgasfußball zu spielen, nicht so viel nachzudenken. Zuletzt waren wir etwas verkrampft. Das müssen wir unbedingt wieder abstellen und mit der nötigen Lockerheit agieren. Nach dem Freiburg-Spiel habe ich mich mit einem gegnerischen Spieler unterhalten und der sagte mir, dass sie in der Analyse gesehen haben, dass wir richtig geilen Fußball spielen. Umso überraschter war er nach unserem schwachen Auftritt. Das sollte uns zu denken geben. Wir haben gegen Essen einiges vor."

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