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MSV vor BVB II
Fünf Ausfälle, Ziegner freut sich auf Heimspiel in Wuppertal

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MSV vor BVB II: Fünf Ausfälle, Ziegner freut sich auf Heimspiel in Wuppertal
Foto: firo

Am Sonntag (14 Uhr) tritt der MSV Duisburg in der 3. Liga beim BVB II an - gespielt wird allerdings im Stadion am Zoo in Wuppertal. So sieht es im Vorfeld beim MSV aus.

In der 3. Liga gibt es selten ein gesichertes Mittelfeld. Entweder man schaut nach oben oder ein Klub muss sich mit dem Abstiegskampf befassen. Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Partien muss der MSV Duisburg den Blick derzeit nach unten richten.

Am Sonntag geht es um 14 Uhr zur U23 von Borussia Dortmund, die ihre Heimspiele derzeit nicht in Dortmund austragen können.

Gespielt wird am Sonntag im Stadion des Regionalligisten Wuppertaler SV, für MSV-Trainer Torsten Ziegner kein Nachteil, denn die Duisburger verkauften bereits 1800 Tickets an MSV-Fans, daher betont er: "Beide Teams haben durch die Konstellation grundsätzlich ein Auswärtsspiel. Auch für den BVB ist es das erste Mal in Wuppertal. Ich finde es toll, dass so viele Tickets an unsere Fans gingen, das wird sicher eine Heimspielatmosphäre. Ich gehe davon aus, dass weniger BVB-Anhänger da sind. Das sollten wir nutzen."

So könnte der MSV spielen

Müller - Feltscher, Fleckstein, Mai, Mogultay - Frey, Bakalorz - Ajani, Pusch (Jander), Stoppelkamp - Bouhaddouz (König)

Personell hat sich bei den Zebras zuletzt weniger getan. Benjamin Girth (Schultereckgelenkssprengung), Leroy Kwadwo (Hüftverletzung), Alaa Bakir (Meniskusriss) und Vincent Gembalies (Knieprobleme) fehlen weiter. Auch Joshua Bitter (Knieprellung) wird noch nicht im Kader stehen.

Dafür konnten Youngster Caspar Jander und Routinier Moritz Stoppelkamp weiter an ihrer Fitness arbeiten. Beide sind auch Optionen für die Startelf - ebenso Rolf Feltscher.

Ziegner mit Blick auf den Rechtsverteidiger, der nach zwei Bänderrissen im Knie keine Angst mehr vor Zweikämpfen hat: "Er nimmt keine Rücksicht mehr und ist somit eine Option für den Kader. Wir haben ihm die Zeit gegeben, die er brauchte, um genau die Ängste nicht mehr zu haben."

Da mit Bitter ein weiterer Rechtsverteidiger ausfällt, könnte es sogar sein, dass Feltscher in die Startelf rutscht, wie Ziegner erklärt: "Er ist keine 22 mehr, er ist erfahren genug und weiß, worum es im Fußball geht. Fehlende Praxis wäre daher für mich das geringste Problem. Als Joshua Bitter zu uns kam, hatte er auch länger keine Praxis, trotzdem hat er seine Aufgabe gleich sehr gut gemacht."

Egal wer spielt, wichtig ist dem Coach, dass es besser gemacht wird als zuletzt bei der Pleite in Elversberg. Der Ex-Profi legt den Finger in die Wunde: "Elversberg wurde sachlich aufgearbeitet. Wir waren dort zu offen, haben zu viele Räume geboten. Das muss gegen den BVB besser werden, denn der BVB möchte Fußball spielen, da sind viele Talente dabei, die wenig Platz haben dürfen."

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