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VfL Bochum
Fan-Invasion in Leverkusen: Das spricht für einen Erfolg

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VfL Bochum, Manuel Riemann, Ostkurve, VfL Bochum, Manuel Riemann, Ostkurve
Foto: firo

Der VfL Bochum geht am Samstag (20.11., 15:30 Uhr) als klarer Underdog in die Partie bei Bayer Leverkusen. Auf die Unterstützung des Anhangs kann sich das Team aber verlassen.

Rund um den VfL Bochum war zuletzt immer wieder von einem "Heimspiel in Leverkusen" zu hören. Und in der Tat war der Ansturm auf die verfügbaren Tickets im Gästebereich groß. Weil die ursprünglich verfügbaren 1856 Karten innerhalb kürzester Zeit vergriffen waren, kümmerte sich der VfL um ein zusätzliches Kontingent.

Letztlich stellte Bayer Leverkusen weitere 570 Tickets zum Preis von je 51 Euro zur Verfügung. Von denen fanden zwar nicht alle den Weg an den Fan, aber insgesamt werden den VfL Bochum 2205 Gästeanhänger nach Leverkusen begleiten. Das teilte der Revierklub am Donnerstag mit.

Von einem Heimspiel ist diese Zahl natürlich noch weit entfernt, doch es ist anzunehmen, dass sich eine bedeutende Zahl an Bochumern auch außerhalb des Gästebereichs breitmachen wird. Schließlich bietet Bayer Leverkusen seine Tickets im freien Verkauf im Heimbereich teils deutlich billiger als im Gästeblock an. Im Onlineshop sind gegenwärtig noch Tickets ab 30 Euro zu haben.

VfL Bochum ist enorm heimstark

Wie viele Bochumer letztlich ins Rheinland reisen, wird sich schlussendlich nur schätzen lassen. Festzuhalten ist jedoch, dass den Bochumern eine Heimspielatmosphäre zu Gute kommen würde. In der Heimtabelle liegt der VfL im Ligavergleich zwar nur auf einem unspektakulären Platz zehn, hat mit ebenso vielen Punkten aus fünf Spielen aber eine gute Bilanz vorzuweisen. Die Heimstärke nimmt gar historische Dimensionen an.

Zum Vergleich: Auswärts haben die Bochumer in sechs Spielen gerade einmal drei Punkte geholt. Konkret gingen sogar fünf Partien in der Fremde verloren. Einzig gegen die SpVgg Greuther Fürth gelang ein wichtiger 1:0-Sieg.

Form spricht für den VfL Bochum, Leverkusen mit Verletzungssorgen

Warum es nun ausgerechnet in Leverkusen erneut klappen soll? Nun, zum einen spricht die Formkurve ganz klar für die Bochumer. Aus den vergangenen vier Spielen gab es drei Siege. Die Werkself holte keinen einzigen.

Außerdem plagen die Leverkusener aktuell Verletzungssorgen, die auch zu Lasten des sonst so ansehnlichen Spiels gehen. Da wäre beispielsweise Mittelstürmer Patrik Schick, der in neun Spielen bereits achtmal traf. In den vergangenen beiden Partien musste er mit einem Bänderriss im Sprunggelenk aussetzen. Ersatzmann Lucas Alario hatte in demselben Zeitraum mit mehreren muskulären Problemen zu kämpfen und Youngster Amine Adli ist als gelernter Flügelstürmer einfach kein adäquater Ersatz für Schick. Zumindest Spielmacher Florian Wirtz, der zuletzt Probleme im Hüftbeuger zu beklagen hat, meldete sich fit. Sein Ausfall würde Bayer ebenfalls hart treffen.

Auf Bochumer Seite muss sich Thomas Reis vor allem offensiv etwas einfallen lassen, da Gerrit Holtmann und Danny Blum ausfallen werden. "Es ist wie es ist. Wir werden versuchen alles zu kompensieren. Wenn die Jungs nicht zum Einsatz kommen können, können andere in die Bresche springen. Ich bin da trotzdem guter Dinge", sagte Reis im Vorfeld.

Zur Verfügung steht dagegen der zuletzt so starke Milos Pantovic. Bei der 1:2-Niederlage in Mönchengladbach hatte er in der Nachspielzeit noch die große Chance zum Ausgleich vergeben. Vielleicht nutzt er sie ja in Leverkusen...

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