Der Wuppertaler SV hat in den letzten Tagen drei neue Spieler vorgestellt - und nun folgt ein Hammer: Der WSV muss sich einen neuen Trainer suchen.

RL West

Wuppertal-Hammer! Der nächste Trainerwechsel

16. Januar 2020, 13:22 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Der Wuppertaler SV hat in den letzten Tagen drei neue Spieler vorgestellt - und nun folgt ein Hammer: Der WSV muss sich einen neuen Trainer suchen.

Alexander Voigt wollte sich schon am Mittwochabend nicht zum Testspiel-Sieg gegen den VfB Hilden (1:0) äußern.  Er sagte gegenüber der "Wuppertaler Rundschau": "Warum das so ist, wird sich am Donnerstag aufklären."

Wie RevierSport gegen 13 Uhr erfuhr, ist Voigt nicht mehr Trainer beim Wuppertaler SV. Das soll der Mannschaft gegen 14 Uhr mitgeteilt werden. Normalerweise treffen sich die Spieler zu der Einheit um 16 Uhr gegen 14.30 Uhr in der Kabine. Am Donnerstag sollen die WSV-Akteure bereits um 14 Uhr vor Ort sein. Wie RS erfuhr, wird der Mannschaft dann mitgeteilt, dass Voigt ab sofort nicht mehr für das Team verantwortlich ist. 


Nach unseren Informationen hat sich für den 41-Jährigen eine neue berufliche Perspektive ergeben. Diese liegt im Kölner Raum und hat nichts mit dem Fußballgeschäft zu tun.

Voigt folgte auf Zimmermann und Hutwelker

Ex-Profi Voigt hatte den Trainerjob beim WSV am 17. Oktober 2019 angetreten und ehrenamtlich ausgeübt. Er wollte sich für einen Vertrag erst empfehlen und sah dies als große Chance an. Nun will er seinen beruflichen Werdegang außerhalb des Sports forcieren. Die Trennung erfolgt dementsprechend im beidseitigem Einvernehmen.

Voigt folgte auf Karsten Hutwelker, der nach der Entlassung von Andreas Zimmermann interimsweise den Trainerjob und den des Sportchefs in Personalunion ausübte. 


Nun wird der abstiegsbedrohte Tradtionsklub aus dem Bergischen nach Zimmermann, Hutwelker und Voigt den vierten Trainer der laufenden Regionalliga-Spielzeit 2019/2020 suchen müssen. Gut möglich, dass dies, zumindest bis zum Saisonende, wieder Karsten Hutwelker sein wird.

Der Wuppertaler SV steht vor dem Start der Restrunde nur wenige Punkte über dem Strich und verstärkte sich in den letzten Tagen für den Abstiegskampf mit den drei ehemaligen Wattenscheider Florian Kraft, Tolga Cokkosan und Yannick Geisler. 

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17.01.2020 - 11:12 - Außenverteidiger

Wie man sieht, ist die Empathie und neue Menschen kennen lernen nicht immer der beste Weg für Toleranz. Sieht man einen Menschen nicht als Opfer an, sondern liest oder hört seine Worte, wird man schnell zum Tier. Ein schönes Beispiel für vorhandene Wut in unserem Land. :) Wie ich schon geschrieben habe, ich bin ehrlich und mach mir nicht's vor. Wieso sollten wir besser oder schlechter als unsere Vorfahren sein? Wir wurden lediglich anders erzogen. Das Herz ändert sich nicht von heute auf morgen...

16.01.2020 - 23:41 - ata1907

@Tief_Im_Westen:
Und was macht Deinen Kommentar besser, als Außenverteidiger's Ignoranz gegenüber "Brot für die Welt" und anderen Spendenaktionen? Ich finde Deine Aussage noch ekelerregender.

16.01.2020 - 18:28 - Außenverteidiger

Einen friedlichen Abend euch Fußballkrieger. Mit Militär hat das ganze nichts zu tun. Es geht um unser Wirtschaften. Wir kaufen doch alle in den selben Läden ein. Von daher ist unser Verhalten gleich. Der Unterschied? Ich mach mir nicht's vor.
Die Sponsoren wie XTip, Naketano und Co sind herzlich Willkommen. In Dortmund ist es Puma und Co. Sind die Methoden der Generierung von Gelder unmenschlich? Mit Sicherheit. Ist Glücksspiel unmoralisch? Mit Sicherheit. Ich darf doch mein Reden an meinen Konsum anpassen und würde mich über Geldgeber freuen. Der Sport in Deutschland ist mir wichtiger als so eine Marketingschei*e unserer Industrienationen. Ehrlichkeit zu sich selbst ist mir wichtig und die Spendengelder können wir uns sparen.

16.01.2020 - 18:18 - Überdingen

am Zoo...schmunzel;)

16.01.2020 - 16:46 - DEE DEE EMM

Oh je. Ich kann es nicht mehr hören. Wann merkt ihr endlich das der Hutwelker hier die Fäden zieht!! Hier wurden wieder Spieler über den Kopf des Trainers verpflichtet. Kein Wunder dass dieser dann das Weite sucht. Von wegen einvernehmlich. Und Farat Toku wird einen Teufel tun. Nie und nimmer lässt der sich vom Hutwelker reinreden, das tut der sich nicht an. Soll der Hutwelker doch die Mannschaft trainieren. Wenn der WSV dann absteigen würde, kann er die Sache keinem in die Schuhe schieben. Viel Glück!!

16.01.2020 - 16:22 - Tradition07

Bei manchen Leuten weiss man ja nicht genau, ob es Dummheit oder Provokation mit Bosheit ist. Beim Außenverteidiger scheint das erste der Fall, jetzt haste dich selbst übertroffen. "Brot fuer die Welt und so ein käse", alter, es reicht! Da schämt man sich als rwe fan, dass er auch diesem Verein angehört... Ich finde reviersport sollte hier mal eingreifen und diese wenigen, aber immer gleichen provokateure mal sperren. Franky ist ja auch so einer, allerdings nicht so militärisch und darth vader maessig wie dieser Komiker...

Zum Thema:
Ich bin sehr sehr froh, dass wir sowohl in der sportlichen leitung als auch vereinsfuehrung wieder kompetente und seriöse Leute haben bei rwe. Fuer die wuppertaler fans tut mir der absehbare untergang echt leid. Irgendwann scheint dann vielleicht auch wieder die Sonne bei euch, koennte aber dauern bis dahin...
Sportliche und nichtmilitaerische Grüße aus Essen

16.01.2020 - 16:03 - Tief_im_Westen

Dieser Kommentar wurde entfernt.

16.01.2020 - 14:42 - 09-Onkel

na der 4 Ex-Wattenscheider könnte dann ja Farat Toku sein ;-) Aus wenig viel machen, kann er ja. Aber Farat und der Hutwelker hmmm Hutwelker hat ja auch in Wattenscheid bei der A Jugend nix gerissen.

16.01.2020 - 14:41 - cash23

Da kann es nur einen Geben Farat Toku

16.01.2020 - 14:14 - Ballo76

Ich Persönlich Finde auch als Fußball Fan das man Brot für die Welt die sich um Hungernde Kinder Kümmern nicht mit einem Fußball Verein Vergleichen kann. Brot für die Welt hat keine Sponsoren sondern nur Spender ohne Finanziellen Interesse . Ich Wünsche dem WSV alles gute für dir Zukunft.

16.01.2020 - 13:45 - Außenverteidiger

Ich benutze das Wort nicht gerne, aber in Wuppertal spielt sich fast schon eine menschliche Tragödie ab. Hier ist so viel Geld im Land. Da kann doch jemand mal den Verein sponsern. Für alles haben wir hier Geld, Brot für die Welt und so ein Käse. Die Menschen in Übersee sollten sich mal zusammen reißen und sich ohne uns aus den vielfältigen Situationen herauswinden. Da gibt's doch bestimmt ein paar pfiffige Schlawiener.
Hier droht ein Stück Kulturgut zu verschwinden. Sowas muss nicht sein. Hoffe ihr packt den Klassenerhalt. Für mich ist es traurig, wenn ein alter und treuer Feind verschwindet. Wir Essener brauchen externe Reibungspunkte. So entsteht auf beiden Seiten ein Wir-Gefühl. Der Zusammenhalt unserer Gruppe ist ein emotional wichtiger Punkt.

16.01.2020 - 13:35 - Lackschuh

Man könnte den WSV oder Herrn Hutwelker hier freisprechen, weil ja der Trainer der Gehende ist, aber eine Ausrichtung mit Strategie und Plan sieht von Clubseite anders aus - zumal hier Regionalliga! Ein Trainer, der mir jeden Tag fortlaufen kann, ist doch uninteressant! Wir dürfen hier aber schwer davon ausgehen, dass der Trainer bei Zufriedenheit gar nicht zwingend und jetzt fortgelaufen wäre, wodurch der Ball wieder beim Club wäre.

Mal sehen, was andere Interessierte oder Insider noch von sich geben?