RL West

WSV: Das denkt Voigt über Corona und die Teamentwicklung

Julian Preuß
18. Oktober 2020, 10:38 Uhr
WSV-Traienr Alexander Voigt. Foto: Stefan Rittershaus

WSV-Traienr Alexander Voigt. Foto: Stefan Rittershaus

Nach dem 0:0 gegen den SV Rödinghausen festigt sich der sportliche Aufwärtstrend des Wuppertaler SV. Doch die Corona-Pandemie liegt wie ein Schatten über den Spieltagen. Trainer Alexander Voigt (42) verunsichert das aber noch nicht. 

Bereits im Vorfeld des neunten Spieltags in der Regionalliga West diskutierten sie an der Wuppertaler Hubertusallee über Zahlen – jedoch nicht über Finanzen oder Spielstatistiken. Die 90,99 schwebte in den Köpfen umher. Gemeint ist damit der Inzidenzwert der Stadt Wuppertal – also der Wert, der die Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche erfasst.

Mit 90,99 (Stand 16. Oktober) lag dieser weit über den Grenzwerten von 35 und 50. Für die Partie des WSV gegen den amtierenden Regionalliga-Meister SV Rödinghausen bedeutete dies, dass keine Zuschauer ins Stadion durften. Dazu gesellt sich der Gedanke, dass die laufende Saison womöglich unterbrochen werden könnte. WSV-Trainer Alexander Voigt äußerte sich nach Schlusspfiff gelassen zu dieser Thematik.

„Natürlich bekommen wir mit, dass die Zahlen steigen. Wir bewegen uns allerdings nicht in einer Blase, wie es in der Bundesliga der Fall ist – das ist völlig klar. Deshalb schauen wir, dass wir hier vor Ort alle Regeln einhalten, die es einzuhalten gibt“, sagte Voigt.

Gedanken mache er sich aber nicht darüber, dass die aktuelle Spielzeit möglicherweise unterbrochen oder gar abgebrochen werden könnte. Pandemie-bedingt gab es an diesem Wochenende bereits zahlreiche Spielabsagen am Niederrhein (FVN) und in Westfalen (FLVW). Beim WSV wollen sie sich derzeit noch nicht mit einem Worst-Case-Szenario befassen. „Falls es so kommen sollte, beschäftigen wir uns damit“, versicherte Voigt. 

Voigt lobt die Entwicklung des Teamgeistes

Der Wuppertaler Trainer sprach lieber über die Entwicklung, die er in den vergangenen Wochen innerhalb seines Teams beobachten konnte. Dabei bezog er sich nicht nur auf die zwei Siege gegen Rot-Weiß Oberhausen und die U23 von Schalke 04 sowie das Remis gegen den SV Rödinghausen, sondern auch auf den Trend abseits der Ergebnisse. 

„Die Mannschaft wird immer mehr zu einer Mannschaft – beziehungsweise sie ist bereits eine. Ich sehe, wie Spieler mitfiebern, die nicht von Anfang an auf dem Platz stehen. Da bin ich sehr froh drüber. Aber das ist Prozess, der auch noch ein bisschen länger dauert“, erklärte er und fügte an: „Dieser Weg ist noch nicht abgeschlossen. Deshalb werden wir ihn weiter gehen.“ Nach der Partie führte dieser Weg die Rot-Blauen bis auf den siebten Tabellenplatz. Die Platzierung sorgt nicht nur wachsendes Selbstbewusstsein. Sie sorgt auch für etwas Sicherheit in einer ungewöhnlichen Zeit. 

Weitere Infos zum Wuppertaler SV finden Sie hier.

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19.10.2020 - 01:09 - Überdingen

Schönen Gruß;)

18.10.2020 - 11:28 - Llord33

Grüß mich!

Und der nächste Autor, der die lustlose Floskel in der Überschrift nutzt... „Das denkt...“ genauso ein Mist wie „Das ist...“ oder „Das sagt...“.