02.11.2018

OL WF

Westfalia Herne sucht den Anschluss

Foto: Klaus Pollkläsener

Auf zwölf bis 14 Punkte will Trainer Knappmann mit seinem Team bis Dezember kommen. Sonntag ist Westfalia Rhynern zu Gast

Das 3:5 bei Rot Weiss Ahlen war nicht das erste Spiel in dieser Saison, das die Herner verloren trotz guter Leistung und eigener Torchancen. Stürmer Gianluca Marzullo, der in dieser Woche wegen Knieproblemen pausierte, brachte das am Montag mit diesen Worten auf den Punkt: „Man könnte sagen, dass der Wagen läuft. Aber wir müssen noch an einigen Schrauben drehen.“ Nach dem 6:2-Boxenstopp im Kreispokal beim A-Kreisligisten BV Herne-Süd am Herne-Süd kurven die Herner am Sonntag (15.15?Uhr, real-Arena) wieder auf die Oberliga-Piste. Regionalliga-Absteiger SV Westfalia Rhynern ist zu Gast.


Nach dem vergangenen Wochenende und dem Gütersloher Sieg fahren die Herner als Letzter dem Feld mit fünf Punkten Rückstand hinterher. Das Saisonziel ergibt sich damit zwangsläufig.

Einst war es ein Rang unter den ersten fünf gewesen, nun ist es der Klassenerhalt, sagt Westfalia-Trainer Christian Knappmann: „Die Ziele, die wir ursprünglich hatten, die werden wir in dieser Saison niemals erreichen können.“
Aber einen Hinweis auf die Reihe an Spielern, die verletzt ausgefallen sind, fügt Knappmann an: „Wir können ja nicht mit dem Kader spielen, der diese ursprünglichen Ziele erreichen sollte.“

Dadurch und die daraus folgenden Umstellungen habe etwa in Ahlen vergangene Woche im Mittelfeld Defensivstärke gefehlt, bei allem spielerischen Potenzial. „Kritik, dass wir mit langen Bällen spielen, habe ich lange nicht mehr gehört. Aber uns fehlen die guten Ergebnisse“, sagt der Herner Trainer.

Knappmann stellt fest: „Wir müssen die richtige Balance finden zwischen Pragmatismus und Unterhaltungsfußball. Aber wir werden dafür Lösungen finden.“

Sie werden schon am Sonntag gefragt sein. Da kommt der Regionalliga-Absteiger aus Rhynern. Christian Knappmann findet vor vielen Spielen die Gegner in bestimmten Regalfächern: die Gäste aus Hamm sind für ihn dabei in der Nähe von Erndtebrück, ebenfalls Absteiger aus der Regionalliga, zu finden. „Eine Mannschaft mit großen Spielern, viel Robustheit. Das wird für uns ein hartes Brett“, sagt der Westfalia-Trainer.

Fünf Begegnungen stehen noch aus, das letzte davon am 15. Dezember zum Rückrundenauftakt bei der U23 des FC Schalke 04. Bis zur spielfreien Zeit über den Jahreswechsel brauchen die Herner noch Zähler, um danach mit den dann zurückgekehrten Spielern, die zurzeit ausfallen, die Klettertour in der Tabelle anzugehen.

Noch einige Schrauben drehen
Mit Zählbarem wollen sich die Herner dafür noch bis Dezember ausstaffieren: „Der Punkteabstand ist in der vergangenen Woche größer geworden, aber mit ein, zwei Siegen hätten wir schnell wieder den Anschluss gefunden.“
Auf zwölf bis 14 Punkte will Knappmann mit seinem Team bis Dezember gekommen sein: „Das wäre realistisch und eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde“, so Knappmann. Bis dahin müssen aber noch einige Schrauben gedreht werden.

Autor: Stephan Falk

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04.11.2018 - 11:14 - hollerdiboller

Das Gelaber kennt man doch mittlerweile. Es wird aussortiert und dann kommen Neue, die angeblich für wenig oder ganz umsonst spielen! Ich frage mich, wer da noch spielen will.

03.11.2018 - 11:48 - Huepper

Der "Proll" will einige Stellschrauben bis zur Winterpause drehen.
Am besten anfangen mit den "lockeren" in seiner dicken Birne!!!
Und die Presse schreibt diesen "Dreck" Woche für Woche.

03.11.2018 - 01:11 - Andy09

Es ist schon ein wahnsinn welch schaden dieser Übungsleiter diesen tollen Traditionsverein zugefügt hat.
Da hätte man holger wortmann behalten können bzw. müssen.
Der war wenigstens seriös und hat nicht woche für woche nur unsinn erzählt.

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