Der Krimi um die Zukunft des Regionalligisten SG Wattenscheid geht weiter. Klarheit wird es vermutlich erst in den kommenden Tagen geben. Das Zittern geht weiter. 

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Wattenscheid braucht 135.000 Euro - die reichen bis zum Winter

21. Oktober 2019, 11:57 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Der Krimi um die Zukunft des Regionalligisten SG Wattenscheid geht weiter. Klarheit wird es vermutlich erst in den kommenden Tagen geben. Das Zittern geht weiter. 

Wattenscheid 09 braucht Hilfe - die Existenz des Traditionsklubs steht auf dem Spiel. Anfang Oktober wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Kurz danach gab es die Meldung, dass der Verein von der Schließung bedroht ist. Bis zum 20. Oktober sollte Klarheit herrschen, doch noch ist nichts klar. 


Weiter steht die Befürchtung im Raum, dass das 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf das letzte Spiel der Wattenscheider Vereinsgeschichte gewesen sein könnte. Am Montag (21. Oktober) sollte eine Entscheidung her. Doch die lässt auf sich warten. Die Insolvenzverwalterin Dr. Anja Commandeur betonte vor dem Wochenende. "Es ist fünf Sekunden vor Zwölf." 

Am Montag veröffentlichte der Klub ein weiteres Posting, darin erklärte der Verein, dass er mindestens 135.000 Euro benötigt, um den Spielbetrieb bis zum Winter aufrechterhalten zu können. 

Hierzu soll sich die Insolvenzverwalterin in Gesprächen mit Sponsoren und Geldgebern befinden. Gelder sollen bereits zugesagt worden sein, die aber nicht reichen würden. 

Daher hofft der Verein weiter auf zusätzliche Gönner, um den Verein vor dem endgültigen Aus zu retten. Die Mannschaft hat mit ihren Leistungen in den Wochen gezeigt, dass sie weiter an den Klub glaubt. Bis Mitte der Woche wird man nun erfahren, ob es auch im Umfeld der Wattenscheider genug Leute gibt, die das finanziell unterstützen möchten. 

Wenn dem so ist, geht es für die SGW am Wochenende mit einem weiteren Heimspiel weiter. Dann geht es gegen einen der Topfavoriten der Liga, gegen Rot-Weiß Oberhausen. Und dann sicherlich vor noch mehr Zuschauern als den 1400 Besuchern, die gegen Düsseldorf II in der Lohrheide waren. 

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23.10.2019 - 10:02 - Stauder09

@Fürhoff: Diese Idee habe ich vor zwei Tagen an den BVB herangetragen ;-)

22.10.2019 - 22:49 - Fürhoff

Ich würde mal vorschlagen Sancho zahlt mit Zustimmung des BVB seine 6-stellige Strafzahlung nicht an den BVB sondern reicht sie direkt an Wattenscheid weiter. Dann wären alle zufrieden (bis auf Sancho vielleicht;))

22.10.2019 - 15:48 - Stauder09

Ich denke, die Jugendarbeit kann schon ein Argument sein. Erst jüngst wurde ein mir bekanntes Kind beim VfL Bochum nicht aufgenommen. Und das nicht, weil kein Talent da wäre, sondern, so zumindest die "offizielle" Begründung, weil dem VfL der Herkunftsverein bzw. der bisherige Vereins-Verlauf des Kindes nicht ausreichend war. Von daher spielt es in manchen Fällen wohl schon eine Rolle, von welchem Verein man kommt. Nur muss, wenn man in die Jugendarbeit investiert (mithalten kann man mit den Großen eh nicht mehr), am Ende auch was für den Verein rauskommen.
Was nutzt es, wenn schließlich nur die Spieler profitieren.

Zum Sponsoring: Sehe es auch so, dass gerade jetzt ein Sponsor den richtigen Zeitpunkt treffen würde. Es fließt alles in den laufenden (und evtl. zukünftigen) Spielbetrieb, nichts wird zur Tilgung alter Schulden verwendet, mit der Insolvenzverwalterin hat man jemanden an der Seite, der sich wohl auskennt und engagiert zu sein scheint und im Aufsichtsrat sind ein paar Leute, denen man eine gewisse Kenntnis sowie Fach- und Sachverstand finanzieller und sportlicher Art unterstellen darf. Den aktuell Handelnden kann man die Altlasten auch nicht ankreiden. Bis kurz vor dem ersten Spieltag schien zudem auch alles geregelt. Danach wurde in der Kürze der Zeit geprüft was machbar ist und schlussendlich der Schritt (Insolvenzverfahren) eingeleitet, den viele Vorgänger sich nicht getraut haben zu tun. Und das möglicherweise gar nicht mal aus böser Absicht oder um ein "Lügengerüst" aufzubauen, sondern weil sie es nicht besser wussten und Angst davor hatten, wie es dann mit dem Verein weitergehen könnte.
Herr Schnusenberg wird die Vorgänge kennen und abschätzen können, ob dem Verein zu helfen ist oder nicht oder zumindest eine ausreichend hohe Chance besteht.
Jetzt kommt es darauf an kurzfristig den Spielbetrieb zu finanzieren um die Zeit zu haben, wie schrieb Außenverteidiger so schön: "Klinken zu putzen."

22.10.2019 - 12:12 - Außenverteidiger

Das Vorgehn ist richtig. Niergendwo gibt´s ein sichereres Engagement, wenn ein Insolvenzverwalter eingesetzt ist. Gerade jetzt lohnt sich ein Sponsoring. Die Gelder werden übersichtlich eingesetzt. Eigentlich lohnen sich Retterspiele erst, wenn die Insolvenz eingereicht wurde. So kann Liquidität für die Fortführung gesichert werden. Die Kaufleute bei den Profivereinen wissen ganz genau wie solche Abläufe sind. Ein Weiterer Einwand zum Imagegewinn der DFL Vereine. Woher kommen meine Gedanken? Wer jahrelang Löcher stopfen muss, der hat ein strukturelles Problem aus dem selten ausgebrochen werden kann. Der Kreislauf kann nur mit einer Insolvenz durchbrochen werden. Wattenscheid braucht die Zeit um Klinken putzen zu können. Ähnlich wie in Essen muss jetzt ein Mikrosponsoring aufgezogen werden. Wir hatten größenwahnsinnige Geister, die permanent DAX Konzerne gesehen haben. Wieso sollte ein Mittelstandsunternehmen, geführt von Amerikanern oder Chinesen, im Amateursport engagieren? Die haben ganz andere Sportstrukturen als wir. (Nein, keine Abwertung der Inhaber. Mittelstandsunternehmen sind global ausgerichtet und der Blick ist demnach nicht regional ausgerichtet.)

Sponsoren zu gewinnen ist noch möglich. Wie? Totale Transparenz mit gesicherten Zahlen. Wer die Bilanzen und BWA offen legt, schafft vertrauen und ist bei einem Verein essenziell.

Warum gehen größere Unternehmen lieber zu Schalke oder Dortmund? Der Werbeeffekt ist gering, was jedoch keiner höhren will: Dort wird sich vernetzt. Bundesligavereine ermöglichen global Player zusammen zu bringen. Mal unter vier Augen zu sprechen, ohne eine Aufsicht oder ähnliches. Hier spricht man vom Netzwerken, woanders von Vetternwirtschaft. Schaut euch die VIP Bereiche an. Politiker, Unternehmer, Führungskräfte usw...(Keine Kritik, nur eine Feststellung)

Auch Städte investieren nur bei einem Mehrwert. Sei es um Tradition zu erhalten, dafür müssten die Zuschauerzahlen höher sein. Oder um Einnahmen über die Spieltage zu generieren. Die Stadt Dortmund wird am Spieltag richtig belebt und es entsteht eine Win-Win Situation. Ob der Gewinn langfristig ist, interessiert niemanden. Der Politiker wird für vier Jahre gewählt. 2 Jahre Bundesliga sind in der Regel garantiert, ein Jahr zweite Liga wird teuer und im vierten Jahr lässt man sich zur Not abwählen und geht in die Wirtschaft. Der Nachfolger hat ein Problem. :P

Die Jugendarbeit ist kein Argument. Die jungen Talente könnten zu Vereinen mit einer kostengünstigeren Infrastruktur wechseln. Manch ein Geschäftsmann wird die schönen Grundstücke gerne umbauen wollen und Mieter würden gerne günstig zur Miete wohnen.

22.10.2019 - 10:31 - Stauder09

Ich habe vom Verein noch kein Betteln nach Retterspielen gesehen. Das sind zuletzt stets Vorschläge von außenstehenden Personen gewesen. Dabei wurde aber nicht erkannt, dass die Insolvenzverwalterin kurzfristig die Zusagen von Geldgebern benötigt. Ein langfristig angesetztes Retterspiel würde also gar nichts bringen.
Jetzt werden kurzfristig die Gelder gebraucht, damit der Spielbetrieb aller Mannschaften weitergeführt werden kann, die Insolvenzverwalterin keine Kündigungen aussprechen muss und Zeit gewonnen wird, in der in Gesprächen weitere Geldgeber auch für ein längerfristiges Engagement überzeugt werden können.
Zu dem Schalke-Spiel: Das Geld diente der Tilgung von Altschulden und nicht zur Finanzierung der laufenden Saison. Bei ca. 8.000 Zuschauern dürfte es sich um einen Betrag zwischen 80.000-120.000 Euro gehandelt haben. Selbst wenn es für die laufende Saison eingeplant gewesen wäre, hätte man damit 1-2 Monate finanziert.

@IchDankeSie1907: Beitrag vom 21.10. 21:07:
Ganz Deiner Meinung. Hatte ich so ähnlich auch vor kurzem geschrieben. Das wurde mir als "Weltfremdheit" ausgelegt, aber ich sehe es weiterhin so.

22.10.2019 - 09:18 - UNVEU

Ich drücke Wattenscheid ja eigentlich die Daumen zur Rettung, aber jetzt betteln das es bis zur Winterpause weiter geht um dann dort eventuell zu sagen hat nicht gereicht wir machen den Laden Dicht - Grenzt für mich mittlerweile schon kräftig an Wettbewerbsverzerrung - das ist ziemlich unfair den anderen Vereinen der Liga gegenüber.
Und dieses fordern nach Retterspielen von den großen Revier Nachbarn ist auch nicht mehr erträglich - wie oft sollen die denn noch helfen? Das Geld fließt in ein Faß ohne Boden - Schalke war erst vor kurzem da und was ist mit dem Geld passiert? In Wattenscheid sollten sie mal ehrlich zu sich selbst sein - entweder hat man jetzt das Geld um die Saison komplett zu Ende zu spielen oder es reich nicht und man zieht einen Schluss Strich - auch wenn es traurig ist und sehr schade für die Jugendmannschaften - aber diese ständige verschieben und raus zögern der Entscheidung ist für mich Wettbewerbsverzerrung und nichts anderes

21.10.2019 - 22:35 - IchDankeSie1907

@mal_so_mal_so:
Sie haben natürlich in vielen Recht. Das Problem in Wattenscheid sind heute die früheren Bundesligazeiten. Man möchte es irgendwie zurückhaben und so lebt man über seine Verhältnisse. In Essen war es damals wesentlich heftiger. Und Wuppertal und auch Bochum werden noch folgen. Einzig in OB funktioniert es, zumindest nach außen.
Ihr Event ist für mich nur noch Schicki-Micki. Nicht böse gemeint. Es gefällt mir nicht, weil es nicht mehr meine Fußball-Welt ist. Ich bin anders groß geworden im Fußball und ich kenn auch noch den „alten“ BVB.
Da wurde auch nicht ehrlich gewirtschaftet. Und es ging soweit, dass Bayern München Geld nach Dortmund fließen ließ und Dortmund vor der Pleite rettete. Vielleicht mal ein Denkanstoß für Herrn Rauball und seine Vorstandskollegen?
Ansonsten, viel Spaß beim Event gegen den S05. Und schlagt sie bitte. Hoch, wenn es geht.

21.10.2019 - 21:56 - mal_so_mal_so

@IchDankeSie1907

Ja, das ist alles ganz schoen mit den Sponsoren. Ich bin auch dafuer dem Sponsor eine vertragliche Leistung zu erbringen, wie z.B. Bandenwerbung oder ein Logo auf der Webseite. Aber wenn alle nach Hause gehen koennen, weil das Sponsoring ausbleibt, dann ist das der falsche Weg. Oder vielleicht auch gar kein Verein mehr, weil es "by Gazprom" heissen muss, sonst gehen die Lichter aus.

Dortmund und Schalke profitieren natuerlich vor allem von den TV-Geldern / DFB-Zuteilungen, und sind ganz gross im Rennen, und bieten durch Zukaeufe technisch guten Fussball. Geschenkt.
Fuer mich, als Dortmunder, ist das "Event-Fussball". Als Fan wird man ausgepresst bis auf die Unterhose, und erwartet dann nichts anderes als die Meisterschaft, welche einem versprochen wird. Das fuehrt zu einem Anspruchsdenken, einem Gefuehl der Zugehoerigkeit zu etwas Grossem (was man selber nicht ist), und zu einer unangenehmen Fan-Kultur. Und auch die Trainer-Fluktuation in der 1.BL hat nichts mit einem normalen Angestelltenverhaeltnis zu tun, sondern eher mit einer Kirmes.

Ich glaube, St. Pauli macht mehr Umsatz mit Merchandising als mit Kartenverkauf. Irgendwie hat St. Pauli es geschafft sich als "symphatischer Verein" zu praesentieren. Wenn die SGW sich mal auf ehrliche Beine stellt, und dazu gehoert auch Ehrenamt und Fan-Engagement, so glaube ich daran, dass man nicht mehr um Sponsoren betteln muss, sondern sich Sponsoren damit schmuecken wollen. Das heisst aber nicht, dass ohne Sponsorenschaft der Betrieb unmoeglich werden darf.

21.10.2019 - 21:55 - Kuk

Ob die Stadt Bochum auch unterstützen möchte.
Grundsätzlich bin ich gegen Steuerfinanzierung - aber evtl. hat auch die Stadt ein eigenes Interesse und einen Mehrwert von Wattenscheid 09.
Welche deutsche Städt hatten zwei Vereine in der BL (B, M, HH) - damit kann BO auch heute noch werben.
Werben kann BO auch für andere Attraktionen, Aktivitäten und Veranstaltungen der Stadt, z.B. 700 Jahre Bochum.
--
Voraussetzung sollte und wird wohl sein, dass die SG auch einen eigenen soliden Plan für die Zukunft hat oder erstellt !

21.10.2019 - 21:07 - IchDankeSie1907

Die Sponsorensuche im Ruhrgebiet gestaltet sich deshalb so schwierig, weil alles Geld nach Dortmund und Schalke abfließt. Die vermarkten sich perfekt und das Rest-Ruhrgebiet hat eben Pech gehabt.
Viele Sponsoren bei den Beiden werden aber gar nicht mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen, weil sie in der Masse untergehen.
Würden die das Geld woanders investieren, wären sie Hauptsponsor und ihre Marke würde wenigstens im Ruhrgebiet wahrgenommen.

21.10.2019 - 20:28 - mal_so_mal_so

Das Rumgeeiere mit der Suche nach Sponsoren und Maezenen zum Klassenerhalt ist absolut nicht nachhaltig und permanente Frustquelle.
Die SWG ist mehr als die erste Herrenmannschaft und wichtig als Sportverein, auch fuer Kinder- und Jugendarbeit.
Ob ich meinen Fussballnachmittag nun gegen Bergisch Gladbach oder Westfalia Rhynern verbringe, ist mir weniger wichtig, als dass nicht immer das Damoklesschwert der Schliessung und Apokalypse ueber einem haengt.

Es haengt ja immer von den Fans ab: Wenn die Zuschauerzahlen es nicht anders hergeben, gibt's halt nur Amateurliga. Ist dann halt so. Nicht schlimm. Die SGW gibt es ja immer noch. Und mit einer guten Jugendabteilung gibt es auch guten Nachwuchs.
Ich setze hier auf das Engagement der Fans und Mitglieder. Wenn das Chaos sich lichtet, setze ich mich selber ins Kassenhaeuschen oder an einen Bratwurststand.
(apropos Bratwurststand: Wie kann man denn bitteschoen bei herbeigerufenen 1.400 Besuchern nur eine verstrahlte Bierbude und einen Grill aufmachen?)

Wenn man ja eigentlich in die Bundesliga gehoert, und Gestalten wie Steilmann und Can (der ja wohl nur einen Kredit gab!) benoetigt, baut man vielleicht nur am "Luegengebaeude" (P.N.), und das fuehrt dann zu schlechter Laune.
Das Leben fuer die SGW koennte um einiges besser sein, auch vermarktungstechnisch, wenn man die Einnahmenseite mal ehrlicher angehen wuerde.

21.10.2019 - 19:50 - IchDankeSie1907

Ein Drittel schmeißt die Stadt Bochum rein, ein Drittel Borussia Dortmund, ein Drittel Schalke 04.
Und dann ist Winterpause und die Herren Neururer und Schnusenberg besorgen bis zum Ende der Winterpause einen echten Sponsor.
Glück auf. Ich hoffe die SG Wattenscheid 09 überlebt.

21.10.2019 - 19:27 - Außenverteidiger

Richtig Anton Leopold. Absolut richtig. Wer diese Entwicklung nicht erkennt hat von unserer Welt nichts verstanden. Der dürfte nicht einmal wählen gehen.

Die großen Kapitalgesellschaften sind clever vorgegangen. Den Imagegewinn eingesackt, eine Veränderung nicht erzeugt und den kleinen ein Bild vom Chaos hinterlassen. In der Verteilung des TV Geldes allerdings nicht eine Silbe über Solidarität oder ähnliches erwähnt. Ganz im Gegenteil, sie ermöglichen Spiele wie U23 Teams in einer Liga. Langfristig wird die Basis aufgelöst. Die Medien machen ordentlich mit. In den letzten Monaten ist Wattenscheid kein Chaosverein, sondern ein hilfsbedürftiger Verein. Ich denke neben Wattenscheid stehen ETB, Herne, Erkenschwick, Bonn...vor der Auflösung. Dann kommen Essen und Oberhausen auf Augenhöhe. Duisburg kämpft und Bochum darf nicht absteigen. ->Natürlich alles beim Blick auf die Zahlen, Medienbewertung usw.

Wie kann man sich dagegen wehren? Als Fan kann ich nur kritisch zu passenden Zeiten sein und muss im Stadion Präsenz zeigen. Nur wer sich blicken lässt, lebt auch.

Glück Auf Amateurfußball.

21.10.2019 - 18:03 - Anton Leopold

@Shels
Damit am Ende nur diese beiden Vereine im Ruhrgebiet übrig bleiben, wenn die EFL Europe kommt. Es heißt nicht "WAT STATT BOCHUM", es heißt: Erst WAT, dann BO".
Was Kaufleute nicht sehen, ist, dass echte Fans mit dem Herzen dabei sind. Ich schaue jetzt schon keine Bundesliga, weiß nicht mal wer Tabellenführer ist, ist mir auch Wurst, ob Meineid vor "Bierdusche auf Teerstuhl" in der Tabelle steht. Macht nix. Die Kleinen müssen weichen. Ob sie werden?

21.10.2019 - 17:56 - Shels

Mal ganz ehrlich, warum springen Herne West oder Lüdenscheid Nord nicht ein. Die können das Geld aus der Portokasse bereit stellen.

21.10.2019 - 17:02 - Unholt

@Besserwisser64
Dann müsste er ja auf fast einen Wochenlohn verzichten.

Da werden dann bestimmt 3-400.000€ bis Saisonende benötigt. Das ist schon ne Menge Geld. Ich drücke weiter die Daumen.

21.10.2019 - 16:44 - Besserwisser64

So eine Summe ist doch für Leroy Sane Kleingeld, also eine goldene Armbanduhr weniger... da könnte sich die Familie Sane mal ein Denkmal setzen in Wattenscheid... und immerhin hat das Spielergehalt von W09 für Souleiman Sane damals dafür gesorgt, dass Leroy "groß und stark" wurde.

21.10.2019 - 16:24 - colorix

Aus der Ferne gesehen.... Sorry Wattenscheid.., zu machen neustarten in der Kreisliga.... Auch wenn das Geld kommt... Nach dem Winter wäre wieder Schluss...never ending Story..... Das ganze verfälscht nur die Tabelle in der Schweineliga.

21.10.2019 - 15:58 - User1

Leider!!

21.10.2019 - 15:58 - User1

Es ist sinn- und hoffnungslos in Wattenscheid!

21.10.2019 - 13:35 - Tschiskale

Im Winter dann die nächste Insolvenz? Wir denken von Spiel zu Spiel einmal anders. Ohne ptenten Sponsor sieht es perspektivisch leider nicht gut aus...

21.10.2019 - 13:16 - Überdingen

Das ein oder andere "Retterspiel" müsste doch wohl möglich sein...vfl b..04..d,mund ect ist doch freihe Auswahl im Pott. Wäre der KFC schon in der Bundesliga könnten wir auch mal kurz vorbeikommen...dauert aber noch 2-3jährchen.;)))

21.10.2019 - 12:46 - Außenverteidiger

Freibratwürstchen sind der "Einkaufspreis" für den Verein. Wieso sollten Zuschauer von einem Hilfsbedürftigen noch Almosen verlangen?

Wenn bis zum Winter 135.000 € benötigt werden, könnten man über die Heimspiele Gelder generieren. Also durch die Fans. Wenn Netto 25 € pro Person bezahlt werden, müssten bei den Heimspielen, abzüglich der kalkulierten Zuschauer 1080 im Schnitt zum Heimspiel kommen. 25 € sind wirklich nicht viel und jedem Freund, Familie usw zu erklären. In der Bundesliga zahlt jeder das dreifache... Auf geht´s Wattenscheider.

Im Rückspiel bin ich auf jeden Fall am Start, wenn ihr genug Bier zur Verfügung habt verzichte ich auf das Vorsaufen und werde während und nach dem Spiel bei euch mehr trinken/essen.

21.10.2019 - 12:30 - Frankiboy51

Wie RS, € 100.000,- per Monat waren also Fake News ?
Sind denn für kommenden Samstag noch genügend Freibratwürstchen vorhanden ?