OL

Wattenscheid 09: Das bedeutet der Ausbau des Lohrheidestadions für den Klub

Dominik Hamers
18. November 2020, 10:15 Uhr
Soll schon bald eine moderne Sport- und Eventstätte werden: Das Lohrheidestadion. Foto: Gero Helm

Soll schon bald eine moderne Sport- und Eventstätte werden: Das Lohrheidestadion. Foto: Gero Helm

Rund 41 Millionen Euro werden der Bund, das Land NRW und die Stadt Bochum in den Ausbau des Lohrheidestadions investieren. Anlass ist unter anderem die Universiade 2025, doch auch der Fußball-Oberligist SG Wattenscheid 09 profitiert davon.

Selbstverständlich ließ die Nachricht vom Dienstag auch die Fußballer des Oberligisten SG Wattenscheid 09 aufhorchen. Rund 41 Millionen Euro werden Land und Bund sowie Stadt Bochum in den Ausbau des Lohrheidestadions investieren. Aus der traditionsreichen Heimat des ehemaligen Bundesligisten sowie der Leichtathlet*innen des TV Wattenscheid 01 wird eine moderne Sport- und Eventstätte. Das geh aus einer Absichtserklärung hervor, die NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch am Dienstag unterzeichneten.

„Wir sind glücklich darüber. Für uns hat das in erster Linie positive Konsequenzen“, sagt SGW-Sportvorstand Christian Pozo y Tamayo. „Für uns ist es sogar etwas überdimensioniert zum jetzigen Zeitpunkt.“ So soll die Westttribüne abgerissen und durch eine neue Haupttribüne mit 600 Business-Seats und 3.000 Plätzen ersetzt werden. Die geplanten VIP-Räumlichkeiten sollen den derzeit noch genutzten VIP- und Presseraum in der Geschäftsstelle an der Lohrheidestraße ersetzen.

2025 soll alles fertig sein

Dort werden auch Funktionsräume wie Umkleiden Platz finden. Etwa 15.000 überdachte Plätze soll das Stadion durch den Ausbau erhalten. Im Sommer 2023 soll der Umbau beginnen, zwei Jahre später soll für die Universiade 2025 alles fertig sein.

Doch auch die Fußballer sollen davon profitieren, auch wenn die Frage danach, ob die Phase des Umbaus den Betrieb im Verein beeinträchtigen wird, noch nicht geklärt wird. Nach Aussage des Bochumer Sportamtsleiters Achim Paas soll zumindest der Spielbetrieb der Fußballer nicht darunter leiden. Aber: „Wir werden mit unserer Geschäftsstelle umziehen, da das alte Gebäude abgerissen wird. Wir müssen schauen, wie wir diesen Übergang hinbekommen“, so Pozo y Tamayo. Und dennoch: „Ich glaube, dass wir Nutznießer der ganzen Sache sind.“

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Kommentieren