Die zweite Mannschaft von Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen war in der vergangenen Saison problemlos durch die Kreisliga C spaziert. Einen ähnlichen Durchmarsch wird es Trainer David Zunder zufolge dieses Jahr nicht geben.

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So bereitet sich Rot-Weiss Essen II auf die Kreisliga B vor

RevierSport
14. August 2020, 07:30 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Die zweite Mannschaft von Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen war in der vergangenen Saison problemlos durch die Kreisliga C spaziert. Einen ähnlichen Durchmarsch wird es Trainer David Zunder zufolge dieses Jahr nicht geben.

Am Mittwochabend wurde die Staffeleinteilung in der Essener Kreisliga B veröffentlicht. Dabei wurde mit Spannung erwartet, ob die beiden vermeintlich ambitioniertesten Mannschaften - nämlich die Zweitvertretungen von Rot-Weiss Essen und SuS Haarzopf - aufeinander treffen würden. Das ist nicht der Fall. Haarzopf II spielt in Gruppe 1, während sich RWE II in der Gruppe 2 wiederfindet. 


Essens Trainer David Zundler erwartet dennoch eine ausgeglichene Liga, in der seine Mannschaft keineswegs wie im vergangenen Jahr einfach oben wegmarschieren wird. „Wir nehmen die Liga so an, wie sie ist und wollen definitiv oben mitspielen“, erklärt Zundler. Das klare Ziel Aufstieg will er aber nicht formulieren. „BV Altenessen, FC Stoppenberg oder auch Preußen II sind schon auch starke Mannschaften. Wir müssen uns die Liga jetzt erst einmal ansehen und dann können wir nach einem Drittel oder der Hälfte der Saison gucken, wo wir stehen und wo es hingeht.“

Diese Zurückhaltung kommt vor allem daher, dass namhafte Transfers für Rot-Weiss Essen II in der aktuellen Situation nicht denkbar seien, berichtet der Trainer. Zwar hat man mit Patrick Nübel (TuS Essen West 81), Pascal Kalinowski (FC Karnap), Sebastian Honings (VfL Sportfreunde) und Krystian Kornalski (SSV Erkrath) schon vier neue Spieler geholt, „aber in der aktuellen Lage, in der sich der Gesamtverein wegen Corona befindet, wird sicherlich kein Geld in die Kreisliga-Mannschaft investiert.“


Auch in der Vorbereitung auf die neue Saison bereitet das Virus den Essenern Probleme. So können die Spieler, die aus dem Urlaub zurückkommen, aufgrund des Infektionsrisikos nicht direkt zur Mannschaft stoßen, wenn kein negativer Corona-Testbefunde vorliegt. Ansonsten ist Zundler mit dem Trainingsstand seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Auch wenn wir ein paar Verletzte und Urlauber haben, ist die Trainingsbeteiligung gut. Das geht schon in die richtige Richtung.“

Autor: Dominik Oberholz

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