portvorstand Peter Knäbel lässt keine Zweifel an der Zukunft von Trainer Dimitrios Grammozis beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 aufkommen. 

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Schalkes Sportvorstand Knäbel bleibt beim „Ja“ zu Trainer Grammozis

28. April 2021, 13:17 Uhr
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portvorstand Peter Knäbel lässt keine Zweifel an der Zukunft von Trainer Dimitrios Grammozis beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 aufkommen. 

Auf die Frage im interaktiven Schalker Fan-Format „mitGEredet“, ob Grammozis angesichts der bisher bescheidenen Bilanz auch in der 2. Liga der Coach bleibe, antwortete Knäbel kurz und knapp mit „Ja“. Der frühere Bundesliga-Profi Grammozis hatte Anfang März als Nachfolger von Christian Gross einen Vertrag bis 2022 unterschrieben und seitdem einen Sieg in sieben Spielen verbucht. Seit dem 0:1 in Bielefeld steht der Tabellenletzte als erster Absteiger fest.

Knäbel blieb in 90 Minuten insgesamt vage in Bezug auf die Planungen für das Unterhaus. Er wolle einen „wettbewerbsfähigen Kader mit Ambitionen“ aufstellen. Als „Identifikationsfiguren“ hob er Routinier Klaas-Jan Huntelaar (37) und Sead Kolasinac (27) heraus. Bei der Kaderplanung sei man vom Budget abhängig, es sei nicht so, „dass ein Portemonnaie aufgegangen ist“. Aber man bleibe mit Huntelaar und Kolasinac „im Gespräch“.

Auch beim Thema Sportdirektor gab es keinen neuen Stand. Als ein Kandidat gilt Mathias Schober als Mitglied „Taskforce Kaderplanung“. Knäbel: „Die Suche läuft, es ist noch nichts entschieden.“ Laut „Bild-Zeitung“ ist auch Benjamin Schmedes vom VfL Osnabrück ein Kandidat. Seine ehemalige Position als Technischer Direktor könne man laut Knäbel „wegrationalisieren“. dpa    

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30.04.2021 - 15:05 - easybyter

Ich bin nicht für ständige Trainerwechsel, kann aber nicht erkennen, dass Grammotzis die Truppe in die richtige Richtung bringt. Wer sagt, dass seine Jungs gegen Bielefeld alles gegeben hätten, hat ein anderes Spiel gesehen als die Meisten. Es darf nicht passieren, dass man darauf setzt, dass er mit den noch zu verpflichtenden neuen Spielern einen guten Start hinlegt, das jedoch nicht klappt und man dann nach 4 - 5 Spielen wieder auf Trainersuche ist. Der neue Mann konnte dann weder den Kader beeinflussen noch die Vorbereitung mit der Truppe durchführen. Ich wäre da für einen kompletten Neubeginn und bin auch der Meinung, dass sich neben den sog. Top-Trainern, die für Schalke unerschwinglich sind auch noch gute Leute in der 2. Liga finden lassen. Wichtiger aber erscheint mir noch, dass Schalke eine Führungsmannschaft bekommt, die mit Sachverstand und Augenmaß wirklich an einem Strang zieht. Das ist alles völlig offen zur Zeit und macht mir wirklich Sorgen.

29.04.2021 - 13:44 - soso

Is richtig gemare und alles f s


Zum Weihnachtsfest ist da ein neuer Coach. Vielleicht der Padaborner oder der 96er.

Viel Zeit um zu siegen wird dem Griechen ohnehin nicht gegeben.

29.04.2021 - 11:09 - Schalker1965

Den Trainer in der aktuellen, völlig verkorksten Situation schlecht zu reden, zeugt von wenig Sachverstand. Seine Verpflichtung kam viel zu spät, nämlich zu einem Zeitpunkt, wo eine realistische Chance auf den Klassenerhalt schon nicht mehr bestand, so dass die einzelnen Spielergebnisse und seine Bilanz insgesamt wenig aussagekräftig sind. Das war bei der Verpflichtung von Baum noch völlig anders, wobei niemand prognostizieren kann, was vielleicht möglich gewesen w ä r e, wenn man Gross oder Grammotzis bereits vor Saisonbeginn geholt h ä t t e. Grammotzis wird sich ab der kommenden Saison - also nach Neuausrichtung des Kaders und nach einer kompletten Vorbereitung - an seinen Ergebnissen messen lassen müssen. Diese Zeit muss man ihm geben, zumal Knallertrainer wie Rose oder Hütter zum FC Chaos 04 nicht kommen werden und für Schalke auch gar nicht finanzierbar wären. So wird man sich auf Schalke auf nicht absehbare Zeit mit bloßem Mittelmaß anfreunden müssen.

Etwaige Prognosen betreffend einen sofortigen Wiederaufstieg sind viel zu früh. Das dürfte maßgeblich davon abhängen, welche Transfererlöse oder zumindest Gehaltseinsparungen bei den Großverdienern (Rudy, Uth, Mendyl, Stambouli, Harit, Serdar, Fährmann) erzielt und welche neuen Spieler neben Latza mit der frei gewordenen Liquidität verpflichtet werden können.

Und die hier immer wieder angeführte Debatte um eine "Ausgliederung" ist derzeit auf Schalke überhaupt kein Thema. Hierzu sind zunächst völlig neue Strukturen zu schaffen, fähiges Personal in den Führungsetagen zu etablieren, ein geeignetes Ausgliederungskonzept auszuarbeiten, was dann auch die entsprechende Mehrheit der Mitglieder hinter sich bringen kann und schließlich die Zugehörigkeit zur Bundesliga wieder herzustellen. Das alles hinzubekommen, erscheint mir in der aktuellen personellen, wirtschaftlichen und sportlichen Situation des Vereins als äußerst utopisch, jedenfalls als sehr weit in der Zukunft liegend.

29.04.2021 - 01:26 - Alles für Schalke

Jede Wette, Grammotzis überlebt in der 2. Liga keine 5 Spieltage! Der hat von allen 5 Trainern in dieser Saison die schlechteste Bilanz. Zudem hat er einen Fauschlag ins Gesicht bekommen von Ultra Assis, das steckt man mental auch nicht so einfach weg. Gebeutelt durch die Niederlagen und traumatisiert durch die schlimmen Vorfälle nach dem Bielefeld Spiel. Schalke ist in jederlei Hinsicht zu groß für ihn. Er tut mir aufrichtig leid.

In der 2. Liga geht der Abstiegskampf weiter, daher wird er nach wenigen Spieltagen entlassen. Es gibt immer noch Träumer auf Schalke, die vom direkten Wiederaufstieg träumen! Unglaublich. Wir müssen sportlich die Klasse halten und wirtschaftlich wird es ohne Ausgliederung auch ein Fiasko. Die maifösen Strukturen der Ultras bis tief in de Verein müssen auch erstmal aufgebrochen werden. Wie soll sich da ein junger Triner ohne große Erfahrung behaupten können?

28.04.2021 - 23:04 - impossible.mission

@schalker1965
Ich halte den Trainer für optimal . Der kann mit Jugend und der kann auch 2.te Liga.
Mit jungen Spielern alleine wird das auch nix.
Latza ist bestimmt nicht verkehrt.
Denke aber das es am Geld scheitern wird da noch viel zu holen.
Bitter wirds wenns nicht gleich beim ersten Anlauf klappt.

28.04.2021 - 22:56 - yayabinx

@gemare Der Unterschied zwischen Wagner und Grammozis ist: Wagner hat mit Schneider eine Saisonvorbereitung mit kompletter Zusammenstellung der Mannschaft gehabt.Was aus mir nicht erkennbaren Gründen nach der Vorrunde komplett in sich zusammengebrochen ist. Danach hat er noch eine Vorbereitung mit Anpassung der Mannschaft gehabt. Auch mit Schneider. Die beiden haben in dieser Wechselperiode nix auf die Kette gekriegt. Der Rest von dem da entstandenen Scherbenhaufen, plus die Altlasten vom Heidel, haben das ergeben was wir heute als "Mannschaft von Schalke 04" sehen. Grammozis hingegen musste mit dem Rotz was 4 Trainer vor ihm zusammengestellt haben, die letzten 10 Spiele der Liga bestreiten. Ich denke das kann man so nicht vergleichen. Grammozis und Knäbel haben noch nichts an der Struktur der Mannschaft verändern können. Ich gebe ihnen die Chance die sie verdienen. Grammozis hat in Darmstadt gute bis sehr gute Arbeit geleistet. Darans sollten wir uns orientieren. Es gibt eine Person bei Schalke die hier das OK gegeben hat und der ich volles Vertrauen entgegen bringe. Norbert Elgert.

28.04.2021 - 20:33 - Schalker1965

Habe mir mal die Mühe gemacht, die letzte Aufstiegsmannschaft von Schalke aus dem Jahre 1991 zu recherchieren:

Jens Lehmann
Jürgen Welp

Yves Eigenrauch
Günter Güttler
Richard Mademann
Michael Prus
Werner Ruthmann
"Didi" Schacht

Ingo Anderbrügge
"Sascha" Borodyuk
Egon Flad
Michael Kroninger
Jürgen Luginger
Andreas Müller
Günter Schlipper
Thorsten Wörsdörfer
Thomas Zechel

Vladimir Lyutyj
Radmilo Mihajlovic
Peter Sendscheid

Den Stamm bildeten die Routiniers Güttler, Schacht, Borodyuk, Müller und Schlipper sowie die gestandenen Profis Anderbrügge, Flad, Luginger und Sendscheid. Hinzu kamen lediglich vier Talente mit Lehmann, Prus, Mademann und Eigenrauch. Der Kader verfügte über eine klare Struktur und Hierarchie mit Führungsspielern wie Güttler, Schacht, Anderbrügge und Müller. Im Kader waren aber auch Kreativspieler wie "Schlippinio" oder auch Luginger vertreten. Hinzu kamen abschlusstarke Spieler wie Borodyuk, Anderbrügge und Sendscheid.
Es muss also gelingen, eine vergleichbar erfahrene, charakterstarke und auch "rustikale" Truppe zu formen. Der damalige Kader zeigt aber auch deutlich, dass man mit überwiegend jungen Spielern kaum wird bestehen können!

28.04.2021 - 19:03 - ali_hb

Jetzt ist Zeit für einen Neuanfang. Schalke ist und war Gefangener der teuren Transfers bzw. Verträge von Heidel. Dadurch konnte nicht umgesteuert werden. Zu viele Spieler mit zu teuren Verträgen ohne entsprechende Leistung, die man nicht los werden konnte und die das Gehaltsgefüge nachhaltig beeinträchtigen. Alle Spieler mit teuren Verträgen verkaufen,, verleihen oder gegen Abfindung die Verträge auflösen. Einen breiten Kader mit Routiniers und Talenten formen. Dabei wie in der jüngeren Vergangenheit U23 und U19 als Reservoir einbeziehen. Verträge mit lukrativer Erfolgskomponente (Aufstieg) machen, auch mit dem Trainer und für letzteren außerdem Klauseln für langanhaltenden Misserfolg einbauen. Grammozis muss zunächst die Möglichkeit haben, zu planen und sein System einzuüben. Dann sollte sofort oben in Liga 2 mitgespielt werden. Trotz der hohen Schulden hat Schalke für Liga 2 ein sehr gutes Budget. Die verbleibenden Spieler bilden ein gutes Fundament. Ich bin gespannt auf S04 in der 2. Liga. Wenn nach dieser Kur der Wiederaufstieg gelingt, ist besonders auch mit Zuschauern in der Bundesliga wieder viel möglich.

28.04.2021 - 17:43 - Gemare

Ich habe auch nicht angenommen das Knäbel schlauer ist als Schneider!!
Schneider musste auch auf Teufel komm raus mit Wagner weitermachen obwohl der verbrannt war !!!
NATÜRLICH !!! geht die Dummheit weiter.
Dieser Chaotenverein kann mich bald am Arsch lecken!!!