Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 holte bei Union Berlin ein 1:1-Remis. So sah Daniel Caligiuri die Punkteteilung in der Hauptstadt.

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Schalke 04: Das denkt Caligiuri über das 1:1 bei Union Berlin

Justus Heinisch
07. Juni 2020, 17:45 Uhr
Daniel Caligiuri hätte mit dem FC Schalke 04 gerne gewonnen. Foto: dpa

Daniel Caligiuri hätte mit dem FC Schalke 04 gerne gewonnen. Foto: dpa

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 holte bei Union Berlin ein 1:1-Remis. So sah Daniel Caligiuri die Punkteteilung in der Hauptstadt.

Am Ende stand ein 1:1 bei Union Berlin zu Buche - und der lädierte Daniel Caligiuri stand Rede und Antwort. Verletzt, einbandagiert. "Kleinigkeiten", so Caligiuri. Ein Pferdekuss, nichts weiter. "Da muss man mal die Zähne zusammenbeißen." Ein Motto, das sich problemlos auf die gesamte Schalker Mannschaft übertragen lässt.

Gerne hätte Caligiuri mehr als nur einen Punkt aus der Alten Försterei mitgenommen. "Dann passiert uns, wie in jedem Spiel, so ein kleiner Fehler, der dann auch zum Tor führt. Und dann rennst du wieder hinterher", sagte Caligiuri nach dem Abpfiff am "Sky"-Mikrofon.

Tatsächlich machte Union nach dem Anpfiff großen Druck, hätte mit mehr als nur 1:0 in Führung gehen können. Nach der Anfangsphase kam Schalke mehr und mehr in Köpenick an. "Ab der 15., 20. Minute sind wir sehr, sehr gut ins Spiel reingekommen, haben den Ball ein bisschen besser laufen lassen als in den letzten Spielen und machen den Ausgleich", sagte Caligiuri. 

Doch mehr als der sehenswerte Treffer durch Jonjoe Kenny sollte nicht drin sein. "Klar, in der Situation, in der wir uns befinden, läuft nicht alles wie am Fließband", so Caligiuri. "Doch wir versuchen, uns da rein zu kämpfen."

Wichtiges Signal von den Teamkollegen

Und das klappte ganz gut. Denn zumindest was die guten, alten Grundtugenden angeht, überzeugte Schalke in Berlin. "Schalke ist bekannt, über die Mentalität, über das Kämpferische zu kommen. Ich denke, die Jungs haben das sehr gut gemacht", meinte Caligiuri.

Über die Außenmikrofone war derweil fast durchgängig Benjamin Stambouli zu hören. Der verletzte Führungsspieler saß auf der Tribüne und pushte seine Kollegen von dort aus. "Wir wissen, wie wichtig Omar und Benji - und wie sie alle heißen, die uns nicht helfen können - für uns sind. Sie haben entschieden, mitzukommen. Das finde ich klasse von denen. Wir versuchen, gemeinsam durch die Krise zu gehen", fügte Caligiuri an.

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