Westfalenpokal

SC Verl nach Zitterpartie gegen Wiedenbrück im Pokal-Halbfinale

Chris McCarthy
30. April 2021, 20:26 Uhr
Foto: firo

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Der SC Verl hat durch einen 3:1 (2:0) -Auswärtssieg gegen den SC Wiedenbrück das Viertelfinale des Westfalenpokals erreicht. 

Der SC Verl wurde seiner Favoritenrolle gegen den SC Wiedenbrück gerecht und hat sich für das Halbfinale des Westfalenpokals qualifiziert. 

Der Drittligist ging bereits nach 23 Minuten in Führung. Sven Köhler hatte nach einer starken Einzelaktion aus 25 Metern abgezogen. Bereits acht Minuten später sorgte Zlatko Janjic per Handelfmeter für das 2:0. Der Regionalligist aus Wiedenbrück hielt gut dagegen, der Sportclub agierte sehr effizient.

In der zweiten Halbzeit ließ die Effizienz des SC Verl nach. Gleich mehrere Gelegenheiten zur Vorentscheidung wurden ausgelassen. Und so kam Wiedenbrück noch mal ins Spiel. Ufumwen Osawe verkürzte auf 2:1 (68.). Die Hausherren drückten in der Folge auf den Ausgleich, in der Nachspielzeit machte der SC Verl durch Berkan Taz' 3:1 alles klar (90+1).

Verl trifft im Halbfinale auf Preußen Münster

Der SC Verl trifft im Halbfinale (15. Mai) somit auf den SC Preußen Münster, der im Viertelfinale ein Freilos erhalten hatte. Im anderen Halbfinale wartet der SV Rödinghausen auf den Sieger der Begegnung SV Lippstadt gegen Sportfreunde Lotte. Dieses Spiel findet am Mittwoch, den 12. Mai statt.


Das Endspiel um den Westfalenpokal soll am 29. Mai im Rahmen des "Finaltag der Amateure" steigen. Ort des Geschehens ist - unabhängig von den Finalteilnehmern - die SportClub Arena in Verl. Der Gewinner sichert sich die Teilnahme am DFB-Pokal 2021/2022. 

Der Westfalenpokal 2020/2021 wird aufgrund der anhaltenden Coronaviruspandemie nur mit den sechs verbleibenden Teilnehmern aus 3. Liga und Regionalliga West zu Ende gespielt. Die teilnahmeberechtigten Mannschaften unterhalb der vierten Spielklasse erhalten in der kommenden Saison (2021/22) direkt einen Startplatz im Krombacher Westfalenpokal.

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