Landesliga Niederrhein 1

Said will den VfB Frohnhausen in der Landesliga etablieren

Charmaine Fischer
12. August 2019, 08:17 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Mit dem 3:0-Sieg gegen Aufsteiger Sportfreunde Hamborn 07 feierte der VfB Frohnhausen einen gelungenen Einstand in seine zweite Landesliga-Saison. VfB-Trainer Issam Said sprach nach der Partie mit RevierSport über seine persönlichen und seine Ziele mit Frohnhausen. 

Es begann alles vor sieben Jahren: Said übernahm das Amt als Chef-Trainer beim damals abstiegsbedrohten A-Ligisten VfB Frohnhausen. Nur ein Jahr später machte der 42-Jährige den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. „Wir wären fast in die Kreisliga B abgestiegen und haben dann direkt ein Jahr später mit einer starken Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Dann haben wir einen Fünf-Jahres-Plan ausgearbeitet, mit dem Ziel in die Landesliga aufzusteigen“, erinnert sich Said.


Und der Plan ging auf – wenn auch mit einigen Schwierigkeiten: „In der Phase, in der wir dreimal in die Relegation mussten, hat der ganze Verein zusammengehalten. Wir haben immer an unser Ziel geglaubt“, betont der VfB-Trainer und fährt fort: „Zum Glück hatten wir viele ehrenamtliche Helfer und viele Gönner, die uns mitgetragen haben. Ich habe dem Verein viel zu verdanken. Sie haben mich machen lassen und ich konnte meine Ideen und meine Philosophie umsetzen.“

Said will auch höherklassig trainieren

Im vergangenen Jahr packten die Frohnhauser endlich den langersehnten Aufstieg in die Landesliga. In der Relegation setzte sich die Mannschaft gegen TuB Bocholt durch. Zwar kämpften die Essener in ihrer ersten Saison in der neuen Liga gegen den Abstieg, konnten aber am Ende einen guten elften Platz erreichen. „Wir sind einfach glücklich, dass wir die Klasse halten konnten“, freut sich Said. Langfristig gesehen will der Coach den VfB zu einem etablierten Verein in der Landesliga machen. „Mein Ziel ist es, den Verein so zu festigen, dass er einen guten Namen in der Essener Fußballszene hat“, erklärt er. 


Seine persönliche Zukunft sieht der ehrgeizige Coach jedoch nicht in Frohnhausen, wie er gegenüber RevierSport verriet: „In den nächsten ein bis zwei Jahren sehe ich mich noch hier, dann spiele ich mit dem Gedanken etwas Neues zu machen. Für Frohnhausen wird es eventuell für mehr als Landesliga nicht reichen, da wir nicht auf Rosen gebettet sind. Deshalb möchte ich die Chance ergreifen auch mal in einer höheren Liga Trainer zu sein. Es kommen ja auch einige Angebote ins Haus geflattert. Aber solange ich das Gefühl habe, dass sich Frohnhausen noch nicht richtig etabliert hat, werde ich dem Verein niemals den Rücken kehren.“ 

Zwei Angebote aus der Oberliga

Nach RevierSport-Informationen lagen Said bereits zwei Angebote aus der Oberliga vor. Doch jetzt gilt es für den Coach erstmal am Mittwoch um 19 Uhr im Derby gegen den ESC Rellinghausen drei weitere Punkte einzufahren, um das angestrebte Ziel zu erreichen. 

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